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Nix versteh’n?

Die Welt ist kleiner geworden. Wohl dem, der eine Fremdsprache beherrscht. Sprachunkundige, die für ihren Urlaub traditionelle deutsche Ziele wählen, haben Glück. Kellner, Taxifahrer und Souvenirverkäufer verstehen uns.

Mehr von Land und Leuten erfährt aber, wer sich gut verständigen kann. Die Schulkenntnisse im Urlaub anwenden, ist mitunter eine spaßige Kür. Zur Pflicht wird sie aber in immer mehr Berufen. Schon so manch einem ist ein toller Job durch die Lappen gegangen, weil er vor Jahren keine Lust hatte, Vokabeln zu büffeln. Selbst nach der Wende, als das Fremdsprachenlernen endlich Sinn machte, änderte sich daran kaum etwas, hat Bernd Richter, IKR-Mourik-Geschäftsführer aus Schwarzheide feststellen müssen. In seinem und im Hause der niederländischen Partner ist die „Dienstsprache“ bis hin zur Sekretärin Englisch. Wer lediglich Bahnhof versteht, hat nicht nur bei ihm keine Chance, schreibt er Schülern, Eltern und Lehrern ins Hausaufgabenheft.