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| 14:49 Uhr

Liebespaar investiert mehr als eine Million Euro in Großräschen
Neues Leben fürs Café am Markt

 Das Gebäude mit dem leer stehenden Café am Markt in Großräschen hat neue Eigentümer. Ideen für die Nutzung gibt es schon viele.
Das Gebäude mit dem leer stehenden Café am Markt in Großräschen hat neue Eigentümer. Ideen für die Nutzung gibt es schon viele. FOTO: LR / Jan Augustin
Großräschen. Die erste Adresse in Großräschen hat neue Eigentümer. Ein Investorenpaar mit spanischen Wurzeln hat viel vor mit dem Gebäude. Von Jan Augustin

Gibt es bald wieder lecker Eis im Café am Markt in Großräschen? Eine Tapas-Bar ist auch vorstellbar. Oder ein Weinausschank mit Themenveranstaltungen im einst so beliebten Biergarten mit der Kirche im Rücken. Steffi und Cristóbal Garrido Segura haben viele Ideen, wie sie das Haus am Markt 1 mitten im Zentrum der Seestadt nutzen könnten. Doch bevor das seit etwa vier Jahren leer stehende Gebäude wieder mit neuem Leben gefüllt wird, will das Paar die Meinungen der Einwohner hören. „Wir wollen nichts machen, was den Großräschenern nicht gefällt“, sagt der 57-jährige Cristóbal Garrido Segura in fließendem Deutsch. Der in Deutschland geborene Architekt, dessen Eltern aus Spanien stammen, lädt darum zu einem offenen Dialog am 15. August ein (Infobox). Konkrete Vorstellungen hat er für seine neue Immobilie aber schon. So soll das Café, für das es dann einen neuen Betreiber bräuchte, möglichst bestehen bleiben. Genauso wie der Biergarten. Eine Idee ist auch ein Anbau im gleichen Stil, der mit einem Glassteg verbunden werden könnte. Platz wäre etwa für eine Anwaltskanzlei, eine Arztpraxis oder für ein Ingenieurbüro, zählt Cristóbal Garrido Segura auf. Baustart könnte im Frühjahr sein, die Fertigstellung Ende 2020.

Das Gebäude mit den markanten roten Ziegelsteinen erwarb das Paar vor einem Jahr. Es ist nicht das einzige Haus, das es in Großräschen besitzt. Auch der Ifa-Park 1-3, ein Wohn- und Geschäftshaus, gehört den Garridos, die dafür insgesamt mehr als eine Million Euro investiert haben. „Meine Frau Steffi stammt aus Großräschen, ist hier aufgewachsen und hat im damaligen Gymnasium ihr Abitur gemacht. Inzwischen hat ihre Heimatstadt auch in meinem Herzen einen besonderen Platz“, erklärt Cristóbal Garrido Segura die Verbindung in die Lausitz. Gemeinsam mit den zwei Söhnen (8 und 5 Jahre) leben und arbeiten beide zwar im Rhein-Main-Gebiet, eine spätere Rückkehr nach Großräschen wollen sie aber nicht ausschließen. „Meine Schwiegereltern zeigen mir oft voller Stolz, wie großartig sich die Stadt entwickelt: ob die beeindruckende Seelandschaft mit der Seebrücke, das Seehotel, die Kirche oder der Marktplatz“, schwärmt der Architekt.

 Fühlen sich wohl in Großräschen und schwärmen von der Stadt und ihrer Entwicklung: Steffi und Cristóbal Garrido Segura.
Fühlen sich wohl in Großräschen und schwärmen von der Stadt und ihrer Entwicklung: Steffi und Cristóbal Garrido Segura. FOTO: Cristóbal Garrido Segura / MARC FIPPEL FOTOGRAFIE
 Beliebt war der schöne Biergarten - dieser soll auch erhalten bleiben.
Beliebt war der schöne Biergarten - dieser soll auch erhalten bleiben. FOTO: LR / Jan Augustin
 Das Gebäude mit dem leerstehenden Café am Markt in Großräschen hat neue Eigentümer. Ideen für die Nutzung gibt es schon viele.
Das Gebäude mit dem leerstehenden Café am Markt in Großräschen hat neue Eigentümer. Ideen für die Nutzung gibt es schon viele. FOTO: LR / Jan Augustin
 Fühlen sich wohl in Großräschen und schwärmen von der Stadt und ihrer Entwicklung: Steffi und Cristóbal Garrido Segura.
Fühlen sich wohl in Großräschen und schwärmen von der Stadt und ihrer Entwicklung: Steffi und Cristóbal Garrido Segura. FOTO: Cristóbal Garrido Segura / MARC FIPPEL FOTOGRAFIE