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Neues Leben für "Lausitz"

Trostlos: die seit Jahren leer stehende "Lausitz". Saniert soll das Gebäude eine Aufwertung für das gesamte Malerviertel sein.
Trostlos: die seit Jahren leer stehende "Lausitz". Saniert soll das Gebäude eine Aufwertung für das gesamte Malerviertel sein. FOTO: str1
Großräschen. Der Förderzuschuss ist seit dem Sommer da, die Nachnutzungsidee für die Kult-Gaststätte "Lausitz" ist gefunden. Mit Hochdruck arbeiten die Stadtverordneten daran, zu erhalten, was die Seele der Seestadt Großräschen ausmacht. Andrea Budich

Die Zukunft der "Lausitz" wird nicht mehr im Gastronomiebereich liegen. Das Gebäude soll saniert und umgebaut werden zu einem Caritas-Integrationszentrum. Dort, wo früher im Gastraum Schnitzel mit Mischgemüse serviert wurde, soll eine Tagespflege mit 15 Plätzen einziehen. Eine Einrichtung dieser Art gibt es bisher in Großräschen nicht.

Der Planungsstand war Thema im jüngsten Bauausschuss. Der Umbau kann starten, sobald die derzeit laufenden Mietvertragsverhandlungen mit der Caritas unter Dach und Fach sind. Bürgermeister Thomas Zenker (SPD) zeigt sich zuversichtlich, mit diesem "Brocken bis zum Jahresende durch" zu sein. Da es sich um einen schwerwiegenden Vertrag mit langjährigen Folgen handelt, hat das Parlament in dieser Angelegenheit das letzte Wort.

Für den Bau-Startschuss laufen indes bereits die Vorbereitungen. Das Planungsbüro geht von Umbaukosten in Höhe von knapp 1,8 Millionen Euro aus. Bei der Fassadengestaltung setzen die Architekten mit der Farbe Rot eindrucksvolle Akzente.