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| 21:38 Uhr

Eingeweiht und gesegnet
Neues Hilfsangebot in der „Alten Lausitz“ eröffnet

In der Caritasfarbe Rot wurden für die Außengestaltung des Gebäudes Akzente gesetzt. Am Montag fand ein Gottesdienst vor dem Haus statt.
In der Caritasfarbe Rot wurden für die Außengestaltung des Gebäudes Akzente gesetzt. Am Montag fand ein Gottesdienst vor dem Haus statt. FOTO: LR / Catrin Würz
Großräschen. In Großräschen ist am Montag das neue Haus der Caritas eingeweiht worden. Bischof Wolfgang Ipolt segnet das Gebäude. Von Catrin Würz

Mit welt­lichen Reden und geistlichem Segen ist gestern das neue Haus der Caritas in Großräschen seiner Bestimmung übergeben worden. Nach fast genau einem Jahr Umbau und Sanierung sowie mit einer Investition von rund 1,8 Millionen Euro konnte die ehemalige Gaststätte „Lausitz“ – ein für die Stadt ebenso geschichtsträchtiges wie auch umfeldprägendes Gebäude im Wohngebiet Malerviertel – jetzt wiederbelebt werden. „Wir freuen uns sehr und sind stolz, dies erreicht zu haben“, sagte Bürgermeister Thomas Zenker (SPD) während der Einweihungszeremonie am Montag. Die Stadt hatte sich 2015 entschieden, das seit 2012 leerstehende Gebäude zu kaufen und intensiv nach einer neuen, sinnhaften Nutzung zu suchen. Auch die Sanierung für fast zwei Millionen Euro leistete die Kommune selbst, indem sie 800 000 Euro Fördermittel einwarb und für den Eigenanteil einen Investitionskredit aufnahm.

Die einstige Konsum-Gaststätte „Lausitz“ war seit den 1960er-Jahren ein beliebter und rege genutzter Ort für Tanzveranstaltungen, Familienfeiern und für den traditionsreichen Karneval in der Stadt. „Ein Ort, den viele Großräschener mit guten Erinnerungen verbinden“, ergänzte Caritasdirektor Bernhard Mones von der Diözese Görlitz. Deshalb entschied sich der Caritasverband gern, mit seiner Sozialstation und fast 50 Mitarbeitern für die häusliche Pflege in das Gebäude an der Großräschener Feldstraße umzuziehen. Während die Sozialstation „Sankt Martin“ bereits im Obergeschoss eingezogen ist, wird im Erdgeschoss unter dem Namen „Alte Lausitz“ eine Tagespflege mit 16 Plätzen neu eröffnet.

Die feierliche Einweihung des Gebäudes zelebrierte der Görlitzer Bischof Wolfgang Ipolt am Montag mit einem Gottesdienst vor dem Gebäude und einer festlichen Einsegnung des Hauses.

Bischof Ipolt und die Hausleiterinnen Doreen Schulz und Karin Lachmann.
Bischof Ipolt und die Hausleiterinnen Doreen Schulz und Karin Lachmann. FOTO: LR / Catrin Würz