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| 15:06 Uhr

Passiver Lärmschutz an der B 169
Neuer Superblitzer schießt erste Fotos in Allmosen

Seit dieser Woche steht der neue Superblitzer auf der Allmosener Hauptstraße. Voraussichtlich im Oktober wird er scharf gestellt. Die vom Landkreis finanzierte Anlage an B 169 gilt als passive Lärmschutzmaßnahme.
Seit dieser Woche steht der neue Superblitzer auf der Allmosener Hauptstraße. Voraussichtlich im Oktober wird er scharf gestellt. Die vom Landkreis finanzierte Anlage an B 169 gilt als passive Lärmschutzmaßnahme. FOTO: LR / Jan Augustin
Allmosen. Seit dieser Woche steht auf der Ortsdurchfahrt eine Geschwindigkeitsmessanlage der neuesten Generation. Von Jan Augustin

Fatsch - und wieder ein roter Blitz: Die neue Geschwindigkeitsmessanlage auf der Allmosener Hauptstraße hat am Donnerstag vielen Laster- und Autofahrern einen Schrecken eingejagt. Post vom Ordnungsamt bekommen sie aber nicht. Der neue Superblitzer war nur im Testbetrieb. Seit Mittwoch steht die Anlage direkt an der Bushaltestelle Kulturhaus. Scharf gestellt wird er voraussichtlich erst im Oktober. Neben dem neuen, leiseren Asphalt soll nun der neue Blitzer den Krach von täglich mehr als Tausend Lkw und Autos auf der Bundesstraße 169 mindern, indem er Temposünder abschreckt. Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz hat für diese passive Lärmschutzmaßnahme tief in die Tasche gegriffen. Die Anlage der neusten Generation mit zwei Kameras kostet inklusive Aufbau, Software und Auswertungstechnik rund 160 000 Euro. Das Geld muss der Kreis selbst aufbringen, da das Land keine Fördermittel bereitstellt.

In Allmosen wird derweil noch auf ein Bescheid des Kreises gewartet. Die Forderung einer Klägerin, Lkw-Schwerlastverkehr einzuschränken, war vom Oberverwaltungsgericht bestätigt worden. Landrat Sieugurd Heinze (parteilos) hatte daraufhin angekündigt, das Urteil umzusetzen.