ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 18:06 Uhr

Flugplatz
Neuer Hangar für die Segelflieger

Der neue Hangar auf dem Flugplatz Schwarzheide/Schipkau des Aero-Clubs Schwarzheide ist fertig.
Der neue Hangar auf dem Flugplatz Schwarzheide/Schipkau des Aero-Clubs Schwarzheide ist fertig. FOTO: Aero-Club
Schwarzheide. Aero-Club Schwarzheide und Akademische Fliegergruppe der TU Dresden nutzen Flugplatz gemeinsam.

Ein neuer Flugzeughangar ist dieser Tage feierlich auf dem Flugplatz Schwarzheide/Schipkau eröffnet worden, informiert Jörg Riska vom Verein Aero-Club Schwarzheide. Bauherr Sönke Winterhager und Vereinsvorsitzender Klaus Wonneberger haben mit dem Zerschneiden des Bandes ein Bauvorhaben beendet, das nur durch Unterstützung beider Kommunen und der termin- und qualitätsgerechten Auftragserfüllung der beteiligten Baufirmen in kurzer Zeit möglich geworden sei. Mit der Eröffnungsfeier bedankten sich der Bauherr und der Aero-Club bei allen Beteiligten und Unterstützern.

„So mancher heutige Pilot hat seine fliegerische Laufbahn in einem Fliegerverein wie hier in Schwarzheide begonnen“, sagte Sönke Winterhager. „Umso mehr sind unter aktuellen Bedingungen die Flugvereine von Entscheidungen sowie der Unterstützung der ortsansässigen Kommunen und Behörden abhängig“, ergänzte er; eine Voraussetzung, die auf dem Flugplatz Schwarzheide/Schipkau funktioniere.

Mit großzügiger finanzieller Unterstützung der Stadt Schwarzheide und mit Fördermitteln war im zurückliegenden Jahr zusätzlich die Hülle des Vereinsheims des Aero-Clubs komplett saniert worden. Rund 130 000 Euro, davon etwa 84 000 Fördergeld wurden investiert. Darüber freuen sich nicht nur der Aero-Club, sondern auch die auf dem Flugplatz heimische Akademische Fliegergruppe der TU (Akaflieg) Dresden, die mit dem Aero-Club kooperiert. Denn auch, wenn nur Fliegen schöner ist: Die Bedingungen am Boden sind genauso entscheidend für den Spaß am Fliegen im Verein, so Riska.

Die Akaflieg feiert am 23. Juni ihr 20-jähriges Bestehen am Flugplatz Schwarzheide/Schipkau. Diesen nennt sie seit dem Jahr 2001 ihren Heimatflugplatz. Die Akaflieg Dresden ist eine Gruppe Studenten, die eine gemeinsame Leidenschaft eint. „Wir leben unser Motto ,Forschen, Bauen, Fliegen’! Ob Ingenieur oder Chemiker, ob Psychologe oder Germanist, jeder ist bei uns willkommen“, informiert der 1. Vereinsvorsitzende Martin Henrichs.
„In der Forschung entwickeln wir gemeinsam mit dem Institut für Luft- und Raumfahrttechnik an der TU Dresden Lösungen für die Luftfahrt von morgen. Unsere Forschungsergebnisse setzen wir mit unserem Prototypen direkt in die Praxis um. Er soll dabei neue Wege in seiner Klasse gehen. Daran sind alle beteiligt, sei es auf Sponsorensuche oder tatsächlich in der Werkstatt“, so Henrichs weiter
Neben der Forschung und dem Bau des Prototypen üben einige Mitglieder den Segelflugsport aus. Mitte März bis Ende Oktober seien die Dresdener nahezu an jedem Wochenende auf dem Flugplatz und leben einen der ältesten Menschheitsträume. Dabei profitieren alle von der ausgezeichneten Gemeinschaft unter Segelfliegern.

(red/br)