Sie beginnt an der Frauenkirche in Dresden und endet am Brandenburger Tor in Berlin. Längere Abschnitte über matschige oder holprige Wege sollten auf der Route bewusst vermieden werden. "Unser Ziel ist ein möglichst direkter und bequemer Radfernweg zwischen Berlin und Dresden", sagt Konrad Krause, Geschäftsführer des ADFC Sachsen. Mit dem Rennrad ist die Strecke in zwei Tagen zu schaffen. Für langsamere Radfahrer führt sie bewusst über Orte mit ausreichend Übernachtungsmöglichkeiten, sodass auch kürzere Etappen kein Problem sind. Der Radweg Berlin-Dresden führt von Berlin aus zunächst über Königs Wusterhausen, Lübbenau, Senftenberg und Ortrand Richtung Dresden. Die 253 Kilometer lange Strecke führt weitgehend über asphaltierte Wege oder schwach befahrene Landstraßen, so Krause. Alle Streckenabschnitte wurden von den ADFC-Mitgliedern mit dem Fahrrad abgefahren, dokumentiert und bewertet.

Mittelfristig strebe die Gruppe auch eine Ausstattung des Radwegs mit Wegweisern an, sodass Radtouristen ihn auch ohne Karte oder GPS befahren können. "Wir hoffen, dafür die Landkreise ins Boot zu bekommen. Der Radtourismus bringt ihnen ja zum Schluss auch etwas", so der Geschäftsführer des Fahrradclubs. Im Internet ist das Ergebnis der Arbeit als Karte dargestellt. Neben einer Streckenbeschreibung stehen auch GPS-Daten zum Herunterladen bereit.