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| 01:09 Uhr

Neue Straßennamen kosten Geld

Walter Stecklina aus Senftenberg äußert sich zum selben Thema, ist aber ganz anderer Ansicht:


Zum Leserbrief „Keine Ausstellung mehr“ von Günter Georgi stimme ich den Ausführungen von Siegfried Kirscht aus Senftenberg voll zu. Wenn Günter Georgi nur auf Abstecher nach Senftenberg kommt und plötzlich nach seiner Ansicht falsche Straßennamen entdeckt, wo hat er dann die verbrachte Zeit in Senftenberg hingeschaut„
Was stören ihn die Straßennamen Ernst Thälmann und Wilhelm Pieck“ Haben diese Personen nicht gegen Faschismus und Krieg gekämpft„ Warum sollen die Straßennamen aus der ehemaligen DDR abgeschafft werden“ Georgi ist wohl nicht bekannt, dass Veränderungen von Straßennamen Kosten für die Stadt und den Anliegern bringen„
Wie schon von S. Kirscht zum Ausdruck gebracht, wurden auch im Saarland Straßennamen nach Verfassern des Kommunistischen Manifestes und anderen Friedenskämpfern benannt.
Georgi sollte mal nachdenken, dass es im Westen von Deutschland und in der Hauptstadt Berlin (westlicher Teil) immer noch Straßennamen wie Bismarckplatz, Kaiser-Wilhelm- und Hindenburgstraße gibt. Diese Personen haben Kriege angezettelt beziehungsweise geleitet und dadurch fanden Millionen von deutschen Bürgern den Tod. Waren das Helden“ Ich glaube nicht. Solche Straßennamen sind noch in Saarbrücken, Mainz, Hannover und Berlin zu finden.
Herr Georgi sollte mal nachdenken, ehe er mit seinen Ausführungen an die Öffentlichkeit geht. Auch ich bin der gleichen Meinung wie S. Kirscht, dass kein Offizieller aus dem Rat- und/oder Kreishaus zu den Äußerungen von Georgi keine Antwort gefunden hat.