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Neue Aufzüge führen aus der praktischen Demografie-Falle

Die Senftenberger Wohnungsgenossenschaft investiert weiter in Aufzüge, damit die oft betagten Mieter die oberen Etagen bequem erreichen.
Die Senftenberger Wohnungsgenossenschaft investiert weiter in Aufzüge, damit die oft betagten Mieter die oberen Etagen bequem erreichen. FOTO: str1
Senftenberg. Auch Senftenberg steckt in der Demografie-Falle. Die Bürger werden immer älter. Kathleen Weser

Das fordert vor allem auch die Wohnungsvermieter. Denn Aufzüge in den Gebäuden mit mehreren Etagen werden für die Lebensqualität der Mieter immer wichtiger. Die Wohnungsbaugenossenschaft Senftenberg baut deshalb seit dem vergangenen Jahr Aufzüge unter anderem in Wohnhäuser an der Bergwerkstaße und der Häuerstraße ein. Und Vorstand Prof. Arnd Joachim Garth vermeldet: Das Werk im Treppenauge des Gebäudes Häuerstraße 6 ist nunmehr fast vollendet. "Eine Neuerung ist der Pacoclip, der als Schließchip für den Hauseingang und den Aufzug seine Dienste leistet. Die Mieter halten ihn an das Kontaktbord, dann öffnen sich Türen - und der Fahrstuhl in den Logofarben der Genossenschaft ist betriebsbereit", erklärt er. Auch die Wohnungen werden weiter modernisiert. Wannenbäder werden oft zum Duschbad umgerüstet. Auch Balkonfenster werden abgesenkt, um den barrierefreien Zugang leichter zu gewähren. Mit neuen Böden, offenen Küchen, neuen Türen sowie frisch tapezierten und gestrichenen Wänden und Decken werden die knapp 60 Quadratmeter großen Genossenschaftswohnungen mit Balkon hier flott gemacht.

Ein Effekt: Die Genossenschaft verjüngt sich auch wieder.