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| 09:21 Uhr

Sechs Anzeigen nach Polizeikontrolle
Nächtlicher Ausflug endet in Neu-Seeland für zwei Polen in Handschellen

 (Symbolfoto Polizei) Eine Polizeikontrolle am Donnerstagabend in Neu-Seeland (Oberspreewald-Lausitz.Kreis) endet für zwei Polen mit einer vorläufigen Festnahme.
(Symbolfoto Polizei) Eine Polizeikontrolle am Donnerstagabend in Neu-Seeland (Oberspreewald-Lausitz.Kreis) endet für zwei Polen mit einer vorläufigen Festnahme. FOTO: Frank Hilbert
Neu-Seeland. Neu-Seeland: Gegen 20.30 Uhr überprüft eine Polizeistreife am Donnerstagabend die Kennzeichen eines VW und stellen fest: da stimmt etwas nicht. Als die Beamten das Auto anhalten und die Insassen kontrollieren, kommt noch etliches mehr zutage.

Die Beamten der Polizeistreife stellen nicht nur fest, dass das Kennzeichen nicht zum Auto passt und falsch ist. Nachdem die Polizisten den VW in Neu-Seeland (Oberspreewald-Lausitz-Kreis) anhalten und kontrollieren, finden sie im Wagen, die eigentlich zum Auto gehörenden Kennzeichen. Weiterhin fällt den Polizisten auf, dass an dem Auto manipuliert wurde – mutmaßlich Einbruchsspuren.

Außerdem haben die zwei Männer, die im Auto sitzen, weder einen Ausweis dabei noch besitzen sie eine Fahrerlaubnis. Eine spätere Überprüfung ergibt, dass es sich bei den Insassen um zwei Polen im Alter von 39 und 33 Jahren handelt.

Außerdem finden die Polizisten in dem offenbar gestohlenen VW auch noch etliche Baumaschinen, wie die Pressestelle der Polizeidirektion Süd informiert. Aktuell sei noch nicht geklärt, wem die gefundenen Geräte gehören. Ein Drogenschnelltest beim Fahrer ergibt dann auch noch, dass dieser unter dem Einfluss von Amphetaminen stand.

Beide Männer wurden noch vor Ort vorläufig festgenommen und ihnen wird nun eine ganze Reihe von Delikten vorgeworfen: Verdacht des bandenmäßigen Diebstahls, der Urkundenfälschung, des Autodiebstahls, des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und des Fahrens unter Drogeneinfluss.