Seit dem zeitigen Frühjahr befindet sich das Brutfloß vom Schwarzheider Ferdinandssee wieder an Land. Nach Ablauf der dreijährigen Prüfzeit wurde es geborgen. Die Protagonisten von der Naturschutzbehörde des OSL-Kreises sind mit den Ergebnissen zufrieden. „Künstliche Brutinseln eignen sich sehr gut als Alternativen insbesondere in Tagebauseen“, resümiert Kreissprecherin Marlen Weser. Hintergrund: Durch steigende Wasserstände in den Ex-Tagebauen gehen ursprünglich vorhandene Inseln unter. Darüber hinaus wurde die Schwarzheider Brutinsel von mehreren Vogelarten, beispielsweise Flussseeschwalben und diversen Möwenarten rege genutzt. Der Ferdinandsteich ist ebenfalls ein Bergbaufolgesee. Er geht aus der im Jahr 1948 ausgekohlten Grube Ferdinand-Ostfeld hervor.

Die Experten hatten außerdem das Floß auf Eignung bei Stürmen, Wellenschlag und Frost geprüft. Was jetzt mit der künstlichen Insel passiert, wurde noch nicht bekanntgegeben.