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| 14:22 Uhr

25. Wasserturmfest Schwarzheide
Musiker feiern mit ihrem Publikum

Schwarzheide. Neo Partyband kommt mit neuem Programm zum Wasserturmfestjubiläum.

Die Cottbuser Neo Partyband wird am ersten Abend des Schwarzheider Jubiläums-Wasserturmfestes die Besucher bestens unterhalten. Die Rundschau sprach dazu mit Bandchef Benni Weichert (29).

Herr Weichert, warum sollten Schwarzheider und ihre Gäste den Auftritt Ihrer Band am Freitagabend nicht verpassen?

Weichert Es gibt eine einfache Begründung: Wir haben Spaß auf der Bühne und wir feiern mit dem Publikum, reißen es mit. Da diese Musik unser Hobby ist, wollen wir einen Auftritt auch selbst genießen. Auch unser Sound ist besonders. Wir machen viel Tanzmusik, Schlager von Roland Kaiser, Matthias Reim, AC/DC, den Ärzten ...

Was ist besonders an Ihrer Band, was gibt es Neues?

Weichert Wir haben dieser Tage gerade ein neues Programm aufgelegt. Es sind tanzbare Songs, auch aus den 2000-ern. Wir tauschen unser Programm regelmäßig, bringen immer wieder Neues. Neu 2018 sind 90er-Jahre Songs in einem riesengroße Medley, mit leuchtenden Neonbrillen, Konfettikanonen und so. Da wird bestimmt mancher an seine Jugend erinnert und kann richtig mit uns feiern.

Wenn Sie sich musikalisch immer wieder erneuern – wie oft probt die Band da?

Weichert Meist einmal im Monat. Wir haben ja durchschnittlich drei Auftritte pro Monat. Da sind wir immer im Spielfluss. Und weil es alles sehr gute Musiker sind, passt das. Die meisten von uns haben Familie. Gern suchen wir uns Veranstaltungen wie größere Oktoberfeste, Stadtfeste, Kirmis und so etwas wie das Schwarzheider Wasserturmfest aus. Ich selbst habe in Schwarzheide bei der BASF Chemielaborant gelernt.

Was machen die anderen Bandmitglieder beruflich?

Weichert Diplomingenieur, Erzieherin, Logistiker, zwei sind Musikpädagogen; einer für Schlagzeug, Keyboard, Klavier und Gitarre, der Bassist für Bass- und E-Gitarre.

Haben Sie oder Ihre Kollegen nach fünf gemeinsamen Jahren Neo Partyband Lampenfieber vor Auftritten?

Weichert Nur einmal bisher. Im Mai war das. Da hatten wir ein unplugged-Programm, alle nur akustisch, und vor geladenen Gästen. Eigentlich war nur ich nervös, aber ich habe die anderen angesteckt. Ich denke jedoch, wir haben das trotzdem ordentlich hingekriegt. Weil sich eben einer auf den anderen verlassen kann.

Hat ein Auftritt schon mal richtig gefloppt?

Weichert Ich glaube nicht. Aber in diesem Winter war es schon einmal extrem für uns. Für sechs Mann eine dreimal vier Meter große Bühne in einem Vorzelt. Bei Minusgraden fiel die Heizung aus, und unser Techniker hatte ohnehin schon eine Lungenentzündung. Aber fürs Publikum war die ganze Sache offenbar okay.

⇥Es fragte Barbara Remus

(br)