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| 17:25 Uhr

Tipp fürs Wochenende
Musik, Kabarett und Komödie im Amphitheater

Der Schauspieler und Sänger Philipp Richter.
Der Schauspieler und Sänger Philipp Richter. FOTO: Toni Kretschmer
Großkoschen. Philipp Richter, Uwe Steimle und ein süßes Schulproblem locken an den Senftenberger See.

Zu drei unterhaltsamen sommerlichen Veranstaltungen lädt das Amphitheater am Senftenberger See von Freitag bis Sonntag ein. Die großen Hits der 80er- und der 90er-Jahre sind am Freitag ab 19.30 Uhr live mit Philipp Richter & Funky Beats zu erleben. Der Schauspieler und Sänger – bekannt aus „Die Olsenbande“, „Die Fete endet nie“, „Scharfe Brise“ oder „Landeier“ – und seine Band nehmen mit auf eine Zeitreise in die Vergangenheit. informiert Andreas Stanicki vom Amphitheater. „Mixtape“ ist ein Abend voller Erinnerungen, Gedanken an die große Liebe und das Leben, und an Songs, die berühren und mitreißen. einen Abend voller Erinnerungen, Gedanken an die große Liebe und das Leben – mit Songs, die berühren und mitreißen von Michael Jackson, Prince, Udo Lindenberg, Rio Reiser, Robbie Williams und vielen anderen. Philipp Richter spielte an den Dresdner Bühnen, am Maxim Gorki Theater Berlin und an Theatern in Chemnitz und Marburg. Außerdem gastierte er in Toronto und Waterloo. Er arbeitete mit Filmregisseuren wie Roman Polanski, Uwe Janson und Lars Büchel zusammen und spielte in Filmen an der Seite von Pierce Brosnan, Ewan McGregor, Ulrich Mühe, Karoline Herfurth oder Mario Adorf.  Außerdem ist er als Sprecher für Film, Werbung & Radio tätig und als DJ unter dem Namen Tim Herzberger mit dem Label Diskofieber unterwegs. Zuletzt war Philipp Richter bei den Störtebeker Festspielen als Publikumsliebling in einer der Hauptrollen zu sehen.

Uwe Steimle behauptet am Sonnabend, dem 11. August, ab 20 Uhr: „Fludschen muss es“. Wenn’s fludschd, ist beim Sachsen die Welt in Ordnung. Wenn’s nämlich ni fludschd, könnte etwas fehlen, dann wird’s fourschbar und damit eine Zumutung sondergleichen! In feinem Dresdner Sächsisch spricht Uwe Steimle übers Wurzelwerk der deutschen Seele, unsere Muttersprache. Er ist fest davon überzeugt, über die Sprache zum Gefühl vordringen zu können wenn’s fludschd!

Sonntag ab 19.30 Uhr heißt es „Herr Lehrer, Fräulein Lustig schwänzt! P 18“. Vorfreude im besinnlichen Niesbach-Wurzelheim: Die erfahrene Pädagogin Ernestine Schnickenfittich strotzt vor Stolz, weil sie der nigelnagelneuen Schule für höhere Töchter „Helene Breitschlitz“ als Direktorin vorstehen darf. Das Lyzeum für Mädchen ab 20 residiert in einer einstigen bischöflichen Ursulinenschule, seit jeher ein Tempel von Zucht und Ordnung. Als Sahnehäubchen konnte die weltgewandte Archäologin Liliane Leutheuser-Schnarrenthal gewonnen werden, um die Vorzeigeschule sittsam einzuweihen. Nichts würde diesem Höhepunkt entgegenstehen, wenn nicht überraschend kurzfristig Fräulein Lustig eingeschult werden müsste. Die kesse Göre ist ausgerechnet die blutjunge Tochter des amtierenden Landrats Dr. Ernst Lustig und durfte deshalb die strenge Aufnahmeprüfung schwänzen. Philosophielehrer Nico Gailer ist verzweifelt, denn er kennt das süße Früchtchen von früher . . .

Karten im Vorverkauf gibt es an der Theaterkasse im Besucherzentrum der Neuen Bühne an der Rathenaustraße und in allen Vorverkaufsstellen sowie an der Abendkasse des Amphitheaters eine Stunde vor Vorstellungsbeginn.

(red/br)