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| 02:51 Uhr

Moskitos ertanzen sich den Pegasus

Die Senftenberger Moskitos konnten mit der Choreografie "Ein Land voller Wunder" überzeugen.
Die Senftenberger Moskitos konnten mit der Choreografie "Ein Land voller Wunder" überzeugen. FOTO: Tanzhaus Senftenberg
Cottbus/Senftenberg. Mehr als der 300 Kinder und Jugendliche haben am Wochenende bei den 18. Cottbuser Schüler-Kunst-Tagen ihre Begabungen vorgestellt. Einen Pegasus-Preis ertanzten sich die Senftenberger Moskitos mit der Choreografie "Ein Land voller Wunder". rur/red/pos

"Wir haben einige Teilnehmer weniger als im Rekordjahr 2013. Da liegt daran, dass mehrere Schauspiel- und Tanzensembles kleiner sind", erläuterte Mitorganisatorin Sabine Ludwig vom gastgebenden Verein Jugend und Kinder der Stadt Cottbus (JUKS). "Dafür haben so viele Mädchen und Jungen wie noch nie Bildende Kunst ausgestellt. Probleme gab es bei den Bands. Wir mussten mehrmals nachfragen, um genügend Musiker zu finden."

Trotz kleiner Verschiebungen gegenüber den Vorgängerveranstaltungen setzten sich besonders bei Schauspiel und Tanz langjährige Entwicklungen fort. Es dominierten klassische Stücke und zeitgenössische Bearbeitungen. Schulklassen, die sich für den Wettbewerb gemeldet hatten, blieben wegen begrenzter Proben- und Vorbereitungsmöglichkeiten näher am Original.

Theatergruppen nutzten die größeren Möglichkeiten für freie Bearbeitungen, die sich stärker an gegenwärtigen Problemen und Entwicklungen orientierten. Eigene Stücke oder das Zusammenwirken von Schauspiel und Musik blieben selten. Solche Pläne einzelner Ensembles im Vorfeld wurden meist zugunsten von Klassikern verworfen.

Alle Ensembles, auch im Tanzbereich profitierten von den guten Auftrittsmöglichkeiten mit Probe- und Vorbereitungsräumen sowie der Bühne mit professioneller Licht- und Tontechnik, die gute Möglichkeiten bot, eigene Vorstellungen umzusetzen. Besonders bunt und abwechslungsreich ging es beim Ballett zu. Märchenmotive, Geschichten, lustige Szenen und Adaptionen bekannter Tänze waren in der jüngeren Altersgruppe zu sehen. Die Älteren boten Fantasie und Showelemente bis hin zur überzeugenden Umsetzung von Szenen aus "Alice im Wunderland" durch "Moskito" aus Senftenberg. Großer Wert wurde auf Körperbeherrschung, anspruchsvolle Choreografien, Tempo und viel Ausdruck gelegt. In diesen Punkten konnten die Senftenberger überzeugen. Sie gewannen in der Sparte Tanz den begehrten Pegasus-Preis - eine Holzminiatur des geflügelten Pferdes und 300 Euro.

Das Tanzhaus Senftenberg war zum wiederholten Mal bei den Schüler-Kunst-Tagen dabei. Moskito-Trainerin Anne Würsig sei sehr stolz auf ihre Tänzer, so Ina Greif-Lauterbach, amtierende Vorstandsvorsitzende des Tanzhaus-Vereins.