ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 02:44 Uhr

Monilia auf Jüttendorfer Anger

An dieser Zierkirsche ist die Monilia-Spitzendürre festgestellt worden.
An dieser Zierkirsche ist die Monilia-Spitzendürre festgestellt worden. FOTO: Stadt
Senftenberg. In Senftenberg ist an einer Zierkirsche auf dem Jüttendorfer Anger die Monilia-Spitzendürre festgestellt worden. Bei dieser Krankheit dringt der Erreger bei feuchtem Wetter über die Blüten in die Pflanze ein und verursacht ein Absterben der Blätter und Triebspitzen, informiert die Stadtverwaltung. red/br

Als Gegenmaßnahme müssen die befallenen Triebe bis ins gesunde Holz zurückgeschnitten werden. Die Stadt Senftenberg veranlasste daher bereits am Freitag voriger Woche einen Rückschnitt des geschädigten Baumes, teilt Stadtsprecher Andreas Groebe mit.

Monilia-Arten können neben der Spitzendürre auch eine Fruchtfäule bei Gehölzen verursachen. Die Fäulnis beginnt an Fraßstellen oder anderen Wunden, heißt es vonseiten der Verwaltung weiter. Typisch seien dabei weiße Fruchtkörper des Pilzes auf der verfaulten Frucht.

Um ein erneutes Übertragen des Erregers zu vermeiden, sind befallene Früchte vom Baum zu entfernen, Zweige bis auf das gesunde Holz zurückzuschneiden und die Abfälle zu entsorgen, jedoch nicht auf dem Kompost.

Von Monilia können auch in jedem Hausgarten Kulturobstgehölze (Apfel, Birne, Kirsche, Pflaume, Aprikose und Pfirsich) sowie Zierobstgehölze und Mandelbäume befallen werden.