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| 02:57 Uhr

Mobilfunk-Ausbau macht Internet flotter

Calau. Großkmehlen, Guteborn, Lübbenau und Lauchhammer gehören zu den Orten in Deutschland, in denen die Deutsche Telekom die neue vierte Mobilfunkgeneration – den LTE-Ausbau (Long Term Evolution) – vorantreibt. KaWe

Das erklärt Unternehmenssprecher Jürgen Will. "LTE kann Daten schneller übertragen, als das bisher im Mobilfunk möglich war. Große Datenmengen lassen sich damit inkürzester Zeit senden und empfangen", sagt er.

Die Reichweite einer Funkzelle sei größer als bei bisherigen Mobilfunkstandards. "Sie kann deshalb ein größeres Gebiet versorgen. Außerdem können beim Aufbau des LTE-Netzes bestehende Funkmasten genutzt werden. Jetzt haben wir die Möglichkeit, auch solche Orte mit schnellen Internet-Zugängen zu versorgen, die bisher nicht zu erreichen waren", bestätigt Lars Paulsen, der Leiter Planung und Ausbau der Telekom Region Ost. "Bereits heute versorgen wir mehr als 8000 Gemeinden in Deutschland mit LTE. Wir kommen damit unserem Ziel immer näher, möglichst jedem einen schnellen Internet-Anschluss anbieten zu können", erläutert der Experte.

In Großkmehlen, Guteborn, Lübbenau und Lauchhammer bestehe nunmehr ab sofort die Möglichkeit, auch sehr große Dateien mittels Mobilfunk-Übertragung in ähnlichem Tempo wie im Festnetz zu versenden.

Zum Thema:
Die Telekom plant eigenen Angaben zufolge, bis Ende des Jahres bundesweit etwa 1000 weitere Standorte mit LTE zu versorgen. Die Fläche, die ein LTE-Standort erfasst, kann einen Radius von bis zu zehn Kilometern haben. Damit alle Haushalte im Umkreis eines Standortes eine schnelle Internet-Verbindung nutzen können, gewährleistet die Telekom den Zugang zunächst mit einer Geschwindigkeit von bis zu 7,2 MBit/s beim Herunterladen und 1,4 MBit/s beim Hochladen. Weitere Informationen: www.telekom.de/via-funk