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Mit viel Herzblut in der Lausitz für die Lausitz Weichen gestellt

Landrat Siegurd Heinze und Schwarzheides Bürgermeister Christoph Schmidt verabschieden Dr. Karl Heinz Tebel (M.).
Landrat Siegurd Heinze und Schwarzheides Bürgermeister Christoph Schmidt verabschieden Dr. Karl Heinz Tebel (M.). FOTO: BASF/Rasche
Schwarzheide. Nach fast neun Jahren an der Spitze der BASF Schwarzheide GmbH hat Dr. Karl Heinz Tebel am Freitag den Staffelstab an seinen Nachfolger Jürgen Fuchs übergeben. pm/red

"Die Kunststoff- und Chemieindustrie in Brandenburg ist sehr gut vernetzt. Und das ist ganz wesentlich Dr. Karl Heinz Tebel zu verdanken." Das hat Brandenburgs Wirtschaftsminister Albrecht Gerber in Schwarzheide erklärt.

Der Minister dankte Karl-Heinz Tebel für sein langjähriges Engagement "in der Lausitz für die Lausitz". Seit Januar 2008 leitete er die Geschicke der BASF in Schwarzheide, 2012 übernahm er zudem das Ehrenamt als Sprecher des Clusters Chemie/Kunststoffe. "Sie haben nicht nur sehr viel Zeit, sondern auch sehr viel Herzblut in dieses Amt gesteckt, obwohl Sie als BASF-Chef beruflich stark gefordert waren", hob Minister Gerber hervor.

Zugleich würdigte der Minister die Bereitschaft von Jürgen Fuchs, das Amt des Clustersprechers weiterzuführen. "Für das Cluster ist es ein Glücksfall, dass ein industrielles Flaggschiff wie die BASF hier in vorderster Linie Verantwortung übernimmt", sagte Gerber. "Die Chemieindustrie zählt zu den starken Branchen in Brandenburg, was nicht unwesentlich der BASF als strukturbestimmendem Unternehmen in der Lausitz zu verdanken ist", erklärte Gerber. 4500 Menschen sind in der märkischen Chemiebranche beschäftigt. Im gesamten Cluster Chemie/Kunststoffe sind es nahezu 13 000 - viele von ihnen seien hoch qualifizierte Fachkräfte.