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| 02:44 Uhr

Mit den steigenden Temperaturen sinkt die Arbeitslosigkeit im Süden des Kreises

Senftenberg. Die sinkende Arbeitslosigkeit im Monat März ist auch ohne Wetterbericht ein untrügliches Zeichen dafür, dass der Frühling einkehrt. Mit den steigenden Temperaturen ist die Arbeitslosenquote um 0,5 auf jetzt 12,5 Prozent gefallen. Manfred Feller

Das sind nach Angaben der Agentur für Arbeit immerhin 1,1 Prozent weniger als im Vergleichsmonat des Vorjahres. Absolut ist die Anzahl der gemeldeten Arbeitslosen im März um 226 auf 5145 gefallen. Vor einem Jahr waren es immerhin 536 Arbeitslose mehr.

Von dem alljährlichen Frühjahrsaufschwung haben fast alle Gruppen profitiert: von den Frauen über die Männer bis hin zu den Schwerbehinderten, Älteren und teilweise auch den Langzeitarbeitslosen. Während die Anzahl der arbeitslosen Ausländer mit 222 gleich geblieben ist, ist sie bei den 15- bis 20-Jährigen leicht von 40 auf 45 angewachsen.

Mit seinen 12,5 Prozent behält der Agenturbereich Senftenberg (Süden des OSL-Landkreises) den vorletzten Platz vor Forst (12,6) und nach Finsterwalde (11,7). Im Raum Lübbenau liegt die Quote bei 10,0 Prozent und damit über dem Cottbuser Agenturdurchschnitt von 9,2 Prozent. Weit vorn liegt der berlinnahe Agenturbereich Luckau mit einer Traumquote von 5,7 Prozent.

In Jobcenter und Arbeitsagentur herrscht reger Betrieb. Seit Jahresanfang haben sich allein im OSL-Süden 2655 Personen neu oder erneut arbeitslos gemeldet. Sie kamen zum Beispiel aus einer Beschäftigung oder Ausbildung. Im Gegenzug haben sich 2601 Personen aus der Arbeitslosigkeit abgemeldet.

Erneut angewachsen ist die Anzahl der unbesetzten Stellen zwischen Großräschen und Ortrand. Im März meldeten Arbeitgeber 233 freie Jobs. Das ist mehr als vor einem Jahr. Abzüglich der wieder besetzten oder zurückgezogenen Angebote summieren sich die Stellen aktuell auf 742. Im Februar waren es 678.