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Dietmar Woidke zu Besuch im Klinikum Niederlausitz
Ministerpräsident zu Besuch im Klinikum

Die kleine Mia (4) aus Merzdorf (Landkreis Elbe-Elster) überreichte dem Ministerpräsidenten ein verziertes Lebkuchenherz. Foto: Klinikum Niederlausitz
Die kleine Mia (4) aus Merzdorf (Landkreis Elbe-Elster) überreichte dem Ministerpräsidenten ein verziertes Lebkuchenherz. Foto: Klinikum Niederlausitz FOTO: Klinikum Niederlausitz / Daniela
Lauchhammer . Auch an den Feiertagen kümmern sich die Mitarbeiter um ihre Patienten.

Einer guten Tradition folgend besuchte Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) auch dieses Jahr kurz vor Weihnachten Einrichtungen, in denen die Hilfe für andere Menschen im Mittelpunkt steht - so auch das Klinikum Niederlausitz.

Am Standort Lauchhammer fing die Tour des Ministerpräsidenten in der Notaufnahme an. Diese ist, wie auch alle anderen Stationen, rund um die Uhr, sieben Tage die Woche, in Bereitschaft. Weiter ging es in die Innere Medizin und die Altersmedizin bis hin zur Geburtshilfe. „Die Mitarbeiter der einzelnen Stationen freuten sich über den Besuch des Ministerpräsidenten und erklärten ihm zum Beispiel den Einsatz von speziellen Wickelauflagen, berichteten über die Herausforderungen in der Notfallmedizin, die besonderen Anforderungen bei der Behandlungen von älteren Menschen und ermöglichten einen Blick in den Kreißsaal der Geburtsklinik“, berichtet Daniela Graß, Sprecherin des Klinikums.

Am Ende des Rundgangs stand ein Besuch der Klinik für Kinder-und Jugendmedizin auf dem Programm. Dort werden in 25 Betten jährlich etwa 1800 Kinder und Jugendliche behandelt. Mütter und Väter können dabei im Zimmer des Kindes wohnen und werden aktiv am Behandlungsprozess beteiligt.

Im Spielzimmer der Station hatten Kinder und Eltern gemeinsam mit Diätassistentin Annegret Döring und Serviceassistentin Birgit Richter Lebkuchenherzen zur Dekoration vorbereitet. Dietmar Woidke setzte sich kurzerhand mit an den Tisch, um gemeinsam mit den Kindern die Lebkuchen zu verzieren und mit den Eltern sowie den Stationsmitarbeitern ein wenig zu plaudern. Das war für die Kinder und Eltern eine willkommene Abwechslung.

„Zu den Weihnachtsfeiertagen, spätestens an Neujahr möchten natürlich alle am liebsten zu Hause und nicht im Krankenhaus sein. Sofern das möglich ist und keine gesundheitlichen Einschränkungen mehr bestehen, werden die Kinder auch entlassen, damit sie dann zu Hause bei ihren Familien sein können“, weiß Lydia Klunker, Pflegebereichsleitung der Kinderklinik. Als Überraschung überreichte der Ministerpräsident der Station Geschenke – Sitzsack, Puppenbett und Baufahrzeuge, alles was Kinderherzen begehrt und auf der Station gut gebraucht werden kann.

Auch die Geschäftsführung des Klinikums Niederlausitz weiß um den unermüdlichen Einsatz der Mitarbeiter im Krankenhaus und bedankte sich ebenfalls bei ihnen. Denn wenn andere zu Hause entspannen, verbringen sie ihre Sonn- und Feiertage im Dienste der Gesundheit Anderer.

Das Klinikum Niederlausitz sichert mit seinen 1200 Mitarbeitern die Versorgung von rund 20 000 stationären und 27 000 ambulanten Patienten.