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| 16:47 Uhr

Brandenburgisch-Technische Unviversität
Ministerpräsident diskutiert mit Studierenden über Chancen

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke und BTU-Präsident Prof. Dr.-Ing. Jörg Steinbach (6. u. 7. v. l.) mit Studierenden und Alumni, die an der Diskussionsrunde an der BTU in Senftenberg teilnahmen.
Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke und BTU-Präsident Prof. Dr.-Ing. Jörg Steinbach (6. u. 7. v. l.) mit Studierenden und Alumni, die an der Diskussionsrunde an der BTU in Senftenberg teilnahmen. FOTO: BTU Cottbus-Senftenberg / Ralf Schuster
Senftenberg. Dietmar Woidke ist im Rahmen der „Zukunftstour Jugend“ am Senftenberger Campus der BTU zu Gast und lobt Forschung und Karrieremöglichkeiten.

Die Brandenburgisch-Technische Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) hat auf ihrem Campus in Senftenberg in dieser Woche einen wichtigen Gast begrüßen können. Im Rahmen der „Zukunkftstour Jugend“ hat sich Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke über Studiengänge, studentische Projektarbeit, Karrieremöglichkeiten und Forschungsprojekte an der Einrichtung informiert. In einer Diskussionsrunde mit Studierenden und Alumni von am Campus ansässigen ingenieur- und naturwissenschaftlichen sowie gesundheitsbezogenen Studiengängen ging es darüber hinaus um Chancen und Möglichkeiten, um den Übergang vom Abitur zum Studium und die Vorbereitung auf das Studium optimal zu gestalten.

„Meine Eindrücke sind sehr positiv“, sagte Ministerpräsident Dietmar Woidke zum Abschluss. „Ich bin hier auf sehr engagierte Lehrende und Studierende getroffen, und es gibt ein sehr gutes Miteinander. Wenn Absolventen, wie heute geschehen, auch noch lange Jahre nach ihrem Studium voll des Lobes sind, so ist das die beste Auszeichnung.“ Er empfahl, mit den in der Diskussion hervorgehobenen ausgezeichneten Freizeitmöglichkeiten in der Region und den sehr guten Perspektiven für junge Familien künftig noch stärker zu werben.

Im Rahmen eines Rundganges mit BTU-Präsident Prof. Dr. Jörg Steinbach konnte sich der Ministerpräsident am Beispiel der gut nachfragten Biotechnologie mit naturwissenschaftlichen Studiengängen der BTU vertraut machen. Anhand des Forschungsprojektes zum Thema Tissue Engeneering unter Leitung von Prof. Dr. Ursula Anderer wurde ein Beispiel für den Transfer von Forschung in die Studien- und Berufsberatung erläutert. Tissue Engineering beschäftigt sich mit dem „Engineering“ von Gewebe und ist essentielle Grundlage für besondere Therapien, zum Beispiel die zellbasierte Regeneration von Knorpelschäden. Bereits in der Orientierungsphase für den Beruf beziehungsweise das Studium ermöglicht das mobile Schülerlabor „Science on Tour“ der BTU Schülern durch ausgewählte Experimente ein Kennenlernen dieser hochaktuellen Forschung im biomedizinischen Bereich.

Im Studiengang Therapiewissenschaften sah Ministerpräsident Woidke Studierenden bei der Laborarbeit an hochmodernen Therapiegeräten wie dem Rehabilitationsroboter Hirob und dem Spacecurl über die Schulter. Und im Mechaniklabor erläuterte Prof. Dr.-Ing. Matthias Ziegenhorn wissenschaftliche Fragestellungen aus dem Blickwinkel neuer Materialien und die dafür notwendigen Versuchs- und Berechnungsstrategien.

(cw)