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| 16:37 Uhr

Schipkaus Kampf gegen Ocker-Plage
Meuroer Graben wird von Ockerschlamm befreit

An der Klettwitzer Straße  in Annahütte endeten im Vorjahr die Aushubarbeiten.  In Kürze  soll von hier aus in Richtung Annahütter Siedlung  weitergearbeitet werden.
An der Klettwitzer Straße in Annahütte endeten im Vorjahr die Aushubarbeiten. In Kürze soll von hier aus in Richtung Annahütter Siedlung weitergearbeitet werden. FOTO: Martin Konzag / Konzag/Gemeinde Schipkau
Schipkau. Der Kampf gegen die Ockerplage wird in der Gemeinde Schipkau fortgesetzt. Aktuell starten Vorbereitungen zur Gewässerunterhaltung an zwei Schipkauer Fronten. Mitarbeiter des Gewässerverbandes „Kleine Elster Pulsnitz“ richten dazu die Baustellen ein. Geplant ist, gleich mehrere Abschnitte von Pößnitz und Meuroer Graben von Abflusshindernissen und Eisenhydroxidschlamm zu befreien. Die Arbeiten beginnen im Ortsteil Schipkau.

Der Kampf gegen die Ockerplage wird in der Gemeinde Schipkau fortgesetzt. Aktuell starten Vorbereitungen zur Gewässerunterhaltung an zwei Schipkauer Fronten. Mitarbeiter des Gewässerverbandes „Kleine Elster Pulsnitz“ richten dazu die Baustellen ein. Geplant ist, gleich mehrere Abschnitte von Pößnitz und Meuroer Graben von Abflusshindernissen und Eisenhydroxidschlamm zu befreien. Die Arbeiten beginnen im Ortsteil Schipkau.

Der Gewässerverband nimmt sich diesmal die Pößnitz im Abschnitt von der Annahütter Walpurgismühle bis zur Kreisgrenze Elbe-Elster vor. Ebenso wird die Pößnitz nahe der Schipkauer Krügersmühle beräumt. „Besonders freue ich mich, dass auch der Meuroer Graben in der Ortslage Meuro von den rostbraunen Schlammschichten beräumt wird und ein ordnungsgemäßer Abfluss wieder gesichert ist“, so Bürgermeister Klaus Prietzel (CDU). Er verweist damit auf einen dringenden Wunsch der Anwohner.

Die Pößnitz und der Meurorer Graben dienen derzeit noch der Einleitung von Grubenwasser aus den früheren Tagebauen Meuro und Klettwitz. Kommt das eisenhaltige Grundwasser mit dem Sauerstoff der Luft in Kontakt, entsteht auf chemischen Wege das typisch rotbraune Eisenhydroxid, auch Katzengold der Lausitz genannt. Dieses setzt sich auf dem Grund der Gewässer ab. Die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft finanziert deshalb die Mehrkosten der Gewässerunterhaltung aus dem Budget der Braunkohlesanierung.