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| 13:40 Uhr

Gefährlicher Insel-Abbruch
Vorwarnsystem fehlt am Senftenberger See

Der Wellenschlag der Santa Barbara ist verschwindend gering.
Der Wellenschlag der Santa Barbara ist verschwindend gering. FOTO: LR / Jan Augustin
Den RUNDSCHAU-Beitrag „Schuldvorwurf verärgert Schiffsführer“ (LR vom 22./23. September, Seite 15) hat unseren Leser Dr. Jürgen Zanzig aus Brieske veranlasst, sich erneut zur Rutschung am Senftenbeger See zu Wort zu melden. Er schreibt:

Sollte aus meinen Formulierungen im Artikel vom 17. September entnommen werden, dass ich der Auffassung sei, die Berufsschifffahrt auf dem Senftenberger See sei ursächlich und/oder begünstigend verantwortlich für die Rutschung an der Insel, so will ich das hiermit richtig stellen. Sie war es nach meinem Kenntnisstand nicht. Ich entschuldige mich hiermit für diese Formulierung bei der Inhaberin und den Mitarbeitern der Loewa-Rederei in aller Form. Ich wollte damit nur ausdrücken, dass es kein Vorwarnsystem bei zunehmenden Gefährdungssituationen für geotektonische Veränderungen gab und gibt. Inzwischen ist festgestellt, dass bei Pegelständen von 98,3 Metern über NHN der See wieder befahrbei sein könnte. Es bleibt nun dem eingesetzten Gremium vorbehalten, die Ursache der Rutschung zu analysieren.

Dr. Jürgen Zanzig