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| 21:38 Uhr

Kommentar
Hoffnung und Mut in wirrer Zeit

 Torsten Richter-Zippack
Torsten Richter-Zippack FOTO: Steffen Rasche
Fast ein Jahrzehnt ist seit dem Finale der Internationalen Bauausstellung „Fürst-Pückler-Land“ ins Land gegangen. Geblieben sind 30 über die Lausitz verteilte Projekte. Manche, beispielsweise das Besucherbergwerk F 60, haben sich als wahre Besuchermagneten entpuppt. Von Torsten Richter-Zippack

Andere, etwa das Landschaftsbauwerk am Altdöberner See, sind in den Schubladen verschwunden. Doch eines haben diese Vorhaben gemeinsam: Und zwar den Einheimischen neue Hoffnung zu vermitteln. Hoffnung innerhalb eines Prozesses, in dem sich die Lausitz seit dem Jahr 1990 befindet. Noch heute leidet die Region unter der damals in Gang gesetzten massiven Schrumpfung der hiesigen Kohle- und Energiewirtschaft. Knapp ein halbes Jahrhundert später später sollen im Lausitzer Revier nun gänzlich die Lichter ausgehen, Stichwort Kohleausstieg bis 2038. Die IBA-Projekte machen noch immer Mut in einer politisch wirren Zeit, in der so vieles mit gesundem Menschenverstand nicht begreifbar ist.
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torsten.richterzippack
@lr-online.de