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| 16:47 Uhr

Leserbrief
Hundehäufchen als Attacken-Auslöser?

Schwarzheide. Zum Beitrag „Polizei braucht dringend Hinweise zu Giftködern“, RUNDSCHAU vom 17. Juli, Seite 11:

Ich kann keinen Täter nennen, aber vielleicht einen Denkanstoß geben. Könnte es nicht sein, dass zumindest manche Hundehalter dieses Problem selbst heraufbeschworen haben? Nur wenige Tierbesitzer entsorgen Hinterlassenschaften ihrer Hunde selbst. Wer mal einen „Häufchen-Täter“ auf frischer Tat ertappt, wird beim Halter selten auf Verständnis stoßen. Im extremsten Fall wird man noch beschimpft oder bekommt sogar Schläge angeboten. Ich spreche garantiert niemanden mehr an. Ich muss selbst vor meinem Grundstück öfter ein Häufchen entfernen. Behördliche Unterstützung lässt lange auf sich warten.

Für mich sind diese Attacken auf Hunde zwar irgendwie nachvollziehbar, aber sie sind keineswegs zu entschuldigen.

Mein Fazit: Ganz offensichtlich greifen behördliche Regelungen fast gar nicht, weil sie auch viel zu lasch sind. Eine Art Selbstjustiz wundert da nicht.

H. Wiesner
Schwarzheide