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| 16:09 Uhr

Straffälliger Syrer macht viel Ärger in Oberspreewald-Lausitz
Politik muss Lösung im Fall Z. anbieten

 Jan Augustin
Jan Augustin FOTO: LR / Sebastian Schubert
Senftenberg/Lübbenau. Ein anerkannter Flüchtling aus Syrien sorgt für viel Ärger im Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Behörden, Initiativen und Landsleute sind ratlos.

Der Fall Z. passt in keine Schublade und kann daher auch nicht mit Maßnahme X oder Y behandelt werden. Eine Ausweisung ist nach Gesetz derzeit nicht möglich. Z. ist anerkannter Flüchtling aus Syrien, für das ein absoluter Abschiebestopp gilt. Alle Integrationsbemühungen – egal ob von Behörden, Flüchtlingsinitiativen oder Landsleuten – scheiterten bisher. Immer wieder fällt der offensichtlich psychisch kranke Mann durch Beleidigungen und Belästigungen auf. Sogar eine Krankenschwester griff er während eines Klinikaufenthaltes an und musste dafür für anderthalb Jahre hinter Gitter. Doch auch dieser Gefängnisaufenthalt brachte ihn nicht zur Vernunft. Was nun machen mit einer Person, die immun ist gegen Hilfe? So kompliziert die Lösungen für solche Ausnahmefälle auch sind – die Politik muss sie anbieten.