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| 18:04 Uhr

Übrigens
Eine schlimme Sommerahnung

Torsten Richter-Zippack
Torsten Richter-Zippack FOTO: Steffen Rasche
Man man man, ist das ein Jahr. Der Januar macht einen auf stürmischen Frühling, der Februar auf sibirische Kälte, der März auf meterhohe Schneeverwehungen und der April auf frühen Sommer. Der Mai will nicht nachstehen und feuert den Hochsommer an. Von Torsten Richter-Zippack

Und verbannt die Regentrude in den Rapunzelturm. Tatsächlich beginnt erst diesen Freitag der meteorologische Sommer. Ob Juni, Juli und August ihren Vorgängern nacheifern? Oder eher ihr eigenes Ding machen? Tatsächlich, so haben Experten herausgefunden, folgen zu warmen Frühjahren meist ganz durchschnittliche Sommer. Was das heißt? Temperaturen zwischen 20 und 25 Grad, öfter Regen, gern Gewitter und Sonne in Maßen, nicht in Massen. Wenn sich da nicht eine schlimme Sommerahnung einschleichen würde. Glauben Sie nicht? Dann erinnern Sie beispielsweise sich an die Jahre 2000, 2007 und 2010 zurück. Damals hatte sich die Vorahnung in der Tat auch bestätigt. Was 2018 angeht: In gut drei Monaten wissen wir es.