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| 14:26 Uhr

Kommentar
Großinvestition mit Wermutstropfen

FOTO: Steffen Rasche
Die Bauarbeiten in und am Ruhlander Bahnhof gehen in ihr Finale. Endlich, möchte man als Reisender sagen. Denn immer wieder haben Sperrungen, Umleitungen, Verspätungen und anderes mehr reichlich Nerven gekostet.

Obwohl nunmehr das Ende des Umbaus zum Jahresende 2019 in greifbare Nähe rückt, gibt es doch zwei Wermutstropfen. Zum einen natürlich die fehlende Toilette. Keinem Bürger ist es vermittelbar, wenn 70 Millionen Euro in die Bahnhofsgroßbaustelle investiert werden, aber kein Geld für die sanitären Anlagen vorhanden zu sein scheint. Zum anderen verdunkelt das noch immer unsanierte Bahnhofsgebäude das ansonsten nagelneue Ensemble. Dass es an einen Privatmann verkauft wurde, ist an sich in Ordnung. Aber dieser muss jetzt auch mal etwas tun. Zumindest aber die Leute informieren, was er vorhat. Denn noch immer gilt in Deutschland der Grundsatz: Eigentum verpflichtet.