"Die Technik ist besser geworden, das spielt auf jeden Fall eine Rolle. Die Präventionsarbeit zeigt auch Erfolge. Trotzdem sollten noch mehr Fahrer an Fahrsicherheitstrainings teilnehmen", sagt Dupski. Denn trotz rückläufiger Unfallzahlen sind weit öfter als zuvor motorisierte Zweiradfahrer als Unfallversucher zu benennen (2010: 25 Fälle, 2011: 36 / Anstieg: um 36 Prozent). Zwei der 13 bei Unfällen getöteten Verkehrsteilnehmer (2010: 12) waren Motorradfahrer. Der Anteil der Verletzten sank um 7,7 Prozent. Als häufigste Unfallursachen werden nach wie vor eine überhöhte Geschwindigkeit (zwölf) und Wildwechsel (sechs) genannt. Auch ein zu kurzer Sicherheitsabstand und Fehler beim Überholen (jeweils drei Fälle) bargen Gefahren. Fahren unter Alkohol- und Drogeneinfluss, das Nichtbeachten der Vorfahrtsregeln und Fehler beim Abbiegen wurden in jeweils zweimal als Unfallursachen ermittelt.

Unfallschwerpunkte waren die Bundesstraße 169 bei Großrä schen und Ruhland, die Landesstraße 55 zwischen Lug und Bronkow und die Ortsdurchfahrten der Landesstraße 49 in Vetschau und Lübbenau.

Zum Thema:
3079 Verkehrsunfälle sind in Oberspreewald-Lausitz im Jahr 2011 registriert worden, 356 weniger als 2010. Die Zahl der Unfälle, in die motorisierte Zweiradfahrer verwickelt waren, sank von 64 auf 57 - 31 davon mit Personenschaden (minus 24,4 Prozent). wsa1