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| 17:18 Uhr

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Mehlschwalben auf Rostigem Nagel

Zu einer Besonderheit des Wahrzeichens Rostiger Nagel am Senftenberger See schreibt Rudolf Kupfer:

Gründe, warum der Besuchermagnet auch für die selten gewordenen Rauchschwalben seit einigen Jahren ein Anziehungspunkt ist, bleiben ein Rätsel. Offensichtlich bietet die neu entstandene Seenlandschaft mit entsprechendem Nahrungsangebot und genügend Baumaterial für die Nester optimale Lebensbedingungen für die feilschnellen Flieger. Ihre Nester haben sie an den Unterseiten der Eisenstufen der Treppen beziehungsweise in Ecken in luftiger Höhe bis zu 30 Metern gut geschützt vor extremen Einwirkungen des Wetters. In diesem Jahr wird in etwa zehn kugelrunden, bis oben geschlossenen Nestern Nachwuchs herangezogen; gut von den Turmbesteigern einzusehen und zu bewundern. Einige Nester sind in diesen Wochen zerfallen. Besucher erklären immer wieder in Gesprächen, dass sie über dieses einmalige Naturschauspiel mehr erfahren möchten, denn so nahe sind sie selten an den Glücksbringern, die für viele Zeichen von intakter Natur sind. Eine Informationstafel könnte dieses Problem lösen. In aufwendigen Nachrüstungsarbeiten wurden im Jahr 2016 Kotbleche angebracht, um die Treppen sauber zu halten und Besucher vor Schmutz zu schützen. Das ist perfekter und erfolgreicher Naturschutz an dem 2008 fertiggestellten Stahlriesen, der öffentliche Anerkennung verdient hat.

Der Landesverband des Naturschutzbundes Brandenburg vergibt jährlich Plaketten „Schwalben willkommen“. Anmeldungen für diese Anerkennung sind beim Regionalverband Senftenberg (Telefon 03573 798549) für 2018 willkommen.

Rudolf Kupfer
Lindenau