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Marschrichtung für Ortrand steht

Ortrand. Die Ortrander Ratsrunde hat die Marschrichtung für die Investitionen in der Stadt festgelegt. Den Spitzenplatz hat ein modernes Feuerwehrdepot. Kathleen Weser

Der Ausbau des derzeitigen Stützpunktes wird von den Kameraden schon lange gefordert. Denn die Mängelliste wird schnell länger. Die geschätzten Kosten nähern sich inzwischen der 1-Million-Euro-Marke. Das bestätigt Bürgermeister Niko Gebel (CDU). Zudem wird eine Bedarfsanalyse für den Brand- und Katastrophenschutz im Amt Ortrand gefordert. Die, so der Vorschlag, sollte abgewartet werden, um den Erfordernissen mit dem Aus- oder sogar Neubau eines Gerätehauses in Ort rand auch gleich Rechnung tragen zu können. Darum soll jetzt bei den Einsatzkräften, deren Geduld schon überstrapaziert ist, um Verständnis geworben werden. Zum Herbst sollten die Ergebnisse der Analyse für Ortrand vorliegen, schätzt Amtsdirektor Kersten Sickert ein.

Der Ausbau der Kindertagesstätte "Regenbogen", die schon aus allen Nähten platzt und an der Kapazitätsgrenze bereits mit Ausnahmen zu Sondergenehmigungen betrieben wird, hat oberste Priorität. Und die sanierungsbedürftige Walkteichstraße, die Hauptverkehrsader durch das Gewerbegebiet mit zahlreichen Produzenten, muss auf Vordermann gebracht werden. Benötigt werden etwa 900 000 Euro. In der erklärten Mission, für die Straße nun Fördermittel zu beschaffen, wird das Stadtoberhaupt heute in Potsdam vorstellig. Das hat der Bürgermeister angekündigt.

Auf dem Ortrander Arbeitsplan steht zudem das neue Gewerbegebiet am Kreisverkehr in Burkersdorf. Der Wasserverband Lausitz (WAL) baut hier eine neue Trinkwasserringleitung. Die Stadt muss entscheiden, wie die eigene Infrastruktur weitergeführt wird, so Gebel weiter. Und der Brunnenweg soll fachgerecht entwässert und ausgebaut werden. Auf die Anwohner kommen in dem Fall Straßenausbaubeiträge zu.