| 02:46 Uhr

Lübbenau will "Top of Spreewald” bleiben

Den Mitgliedern in der AG Stadtmarketing ist nicht bange vor der anstehenden Rezertifizierung in diesem Jahr.
Den Mitgliedern in der AG Stadtmarketing ist nicht bange vor der anstehenden Rezertifizierung in diesem Jahr. FOTO: AG Stadtmarketing
Lübbenau. (dpr) Lübbenau hat 2017 einen guten Ruf zu verteidigen. 27 Tourismusbetriebe haben derzeit das Qualitätssiegel.

(dpr) Lübbenau hat 2017 einen guten Ruf zu verteidigen. 27 Tourismusbetriebe haben derzeit das Qualitätssiegel. Das sind zwölf mehr als eine Stadt von der Größe Lübbenaus haben muss, um sich Qualitätsstadt nennen zu dürfen, so Daniel Schmidgunst von der Spreewald-Touristinformation. Ob die Kriterien der Service Qualität Deutschland in den Betrieben erneut erfüllt werden und sie das "Q" für weitere drei Jahre bekommen, überprüft die Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH (TMB).

Auf den Prüfstand kommt aber auch die Stadt insgesamt. Wurden selbst gesetzte Ziele erreicht? Sind neue Marketing-Ideen entstanden? In der Stadtmarketing-AG, in der unter anderem auch Schlosshotel, Lübbenaubrücke, Kahnfährgenossenschaft und Biosphäre einen Vertreter haben, ist man jedoch guter Dinge, was das betrifft. In der jüngsten Zusammenkunft der AG wurde auf die Winterkampagne "Wenn der Spreewald den Atem anhält …" verwiesen, die voriges Jahr erfolgreich ungesetzt wurde. Vorbildlich sei auch die AG Stadtmarketing an sich mit ihrem interdisziplinären Ansatz, sagte in der Runde Prof. Felix Herle von der Hochschule Bremen, die in Kooperation mit der Stadt Lübbenau Tourismusanbieter berät und unterstützt.

Die Rezertifizierung für Stadt und Betriebe sehen die Lübbenauer Stadtmarketing-Experten als willkommenen Anlass, gemeinsam gesetzte Qualitätsstandards noch zu verbessern, so Nicole Kröher, Geschäftsführerin der Spreewald-Touristinformation. Sie und ihre Mitstreiter denken hier vor allem an die Vermieter. In Workshops sollen sie motiviert werden, sich das "Service-Q" zu holen. Außerdem soll es künftig regelmäßige Vermieterrunden geben, die einen Informationsaustausch untereinander befördern.

Die Gästezimmer-Anbieter werden zudem am 16. Februar ins Gleis 3 eingeladen. An dem Abend soll es auch darum gehen, ihnen den Innovationspreis "Goldener Heuschober" vorzustellen, der mit Preisgeldern von bis zu 3000 Euro verbunden ist.