Das Tier war vor einigen Tagen bei Reinigungsarbeiten im Bereich des Ruhlander Schwarzwassers entdeckt worden. Der zuständige Revierförster hatte den Fund des toten Tieres am Freitag der Polizei gemeldet. Nach Angaben der Ermittler wies der zweijährige weibliche Wolf zwei Schussverletzungen auf. Ob diese tödlich waren und wo der Wolf herkommt, ist bisher noch unbekannt.

Durch den Wolfsbeauftragten wurde das Tier zur weiteren Untersuchung in das Institut für Zoo- und Wildtierforschung nach Berlin gebracht. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verstoßes gegen das Bundesnaturschutzgesetz aufgenommen.

Elke Faber, die Vorsitzende des Jagdverbandes Senftenberg, hat sich am Montag scharf von dem möglichen Wolfsabschuss distanziert. Die Mitglieder ihres Verbandes lehnten den Abschuss von Wölfen ab, sagt Elke Faber der RUNDSCHAU.