Für die zwei toten Kälbchen im Stall, die ein Wolf gerissen hatte, hat ein Frauendorfer Rinderbetrieb mit 500 Mutterkühen nach langem Warten inzwischen die ausstehenden Entschädigungszahlungen des Landes Brandenburg überwiesen bekommen.

Das erklärt Genossenschaftschef Walter Beckmann. Damit ist der Wolf auch amtlich als für die Kälberrisse im Stall verantwortlich bestätigt. Die beiden Vorfälle hatten sich am 26. März und am 2. Mai im Lindenauer Kuhstall ereignet und in Brandenburg für Aufsehen gesorgt.

Noch rechtzeitig vor dem Beginn der Kalbungszeit im Dezember soll der Lindenauer Kuhstall jetzt noch sicherer gemacht werden, damit der Wolf nicht erneut zuschlagen kann. „Wir bauen einen Zaun, lehnen es aber ab, die Anlage hermetisch abzuriegeln“, erklärt Beckmann. Das würde einer artgerechten Tierhaltung auch widersprechen.

Frauendorf/Lindenau

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