| 02:48 Uhr

Letzter Abschnitt der Pößnitz ist vom rostbraunen Schlamm befreit

Klettwitz. Rund 7600 Tonnen rotbrauner Eisenhydroxidschlamm ist vom Gewässerverband "Kleine Elster Pulsnitz" bis zum Jahresende entlang der Pößnitz beseitigt und abransportiert worden. Die Pößnitz weist nun wieder ihr ursprüngliches Gewässerprofil auf und kann damit das umliegende Gelände besser entwässern. Andrea Budich

Beräumt wurde ein rund 800 Meter umfassender Gewässerabschnitt zwischen Meuro und der Senftenberger Straße in Klettwitz nahe der Autobahnauffahrt. In diesem Bereich wurden umfangreiche Schlammablagerungen aus dem Gewässerbett entnommen. Aufgenommen und entsorgt wurde zudem auch Altaushub, der sich seit Jahrzehnten neben der Pößnitz auftürmte. Künftig kann hier nun wieder das Oberflächenwasser ungehindert in die Pößnitz strömen. Zugleich wurde der seitliche Bewirtschaftungsstreifen verbreitert, um zukünftig alle Abschnitte der Pößnitz besser erreichen zu können. Weitere Gewässerunterhaltungsarbeiten fanden auch an der Pößnitz südlich von Schipkau statt.

Nach Angaben von Gerhard Katschner vom Gewässerverband wird die Baustelle bis Ende Januar abgeschlossen.

Zugleich starten dann umfangreiche Beräumungsarbeiten entlang des Meuroer Grabens. In einem rund 1900 Meter langen Abschnitt zwischen Meuro und dem Restloch Westmarkscheide soll dann dieses Gewässer entschlammt und neu profiliert werden.