(jag) Er bringt Werkstoffe der Lausitz und deren Motive zusammen, so Dr. Bernhard Glück über „Art Lausitz“. Denn das Besondere an den Arbeiten des Meuroers sind die Materialien, mit denen er arbeitet. Grubenocker, Kohle, Firnis, Leinöl – in der Region Lausitz typischerweise vorkommende Naturstoffe bringt der Künstler auf die Leinwand. „Die Idee dazu entstand beim Anblick der ockerfarbenen Gräben im Senftenberger Revier um 1999“, erklärt er. Die Werkstoffe seien geeignet, die Menschen und ihre Landschaft, ihre Stimmungen und Farben markant abzubilden. Die Arbeiten des aus Thüringen stammenden Autodidakten umfassen darüber hinaus bildliche Ausdrucksformen wie Aquarell, Drucktechniken und Grafik.

Ein weiteres Mal konnte ein Künstler der Region dafür gewonnen werden, seine Werke für alle Bürger frei zugänglich vor Ort zu präsentieren. „Alle Interessenten sind herzlich in das Gesundheitsamt Senftenberg eingeladen“, wirbt Bärbel Weihmann vom Sachgebiet Wirtschaft und Förderung. Musikalisch umrahmt von Kreismusikschülerin Seraphien Böhme auf der Querflöte und ihrer Mutter Elke am E-Piano war bereits die Eröffnung in dieser Woche sehr gut besucht.