(red/br) Seit Wochenanfang wird schrittweise schwimmende Technik zum Ausbau des Überleiters 9 zwischen Geierswalder See und Partwitzer See angeliefert und ins Wasser gehoben. Das teilt Uwe Steinhuber von der LMBV mit. Die Arbeiten zur Umsetzung des Verkehrskonzeptes entlang des 1150 Meter langen Barbara-Kanals hatten mit dem Setzen von Leiteinrichtungen und Tafelzeichen an Land und am Brückenbauwerk bereits begonnen. Im weiteren Bauverlauf werden Tafelzeichen auch im Wasserbereich gesetzt.

Die Baustelle wurde im Mai im Bereich des Brückenbauwerkes eingerichtet. Auftragsinhalt ist weiterhin, zwei seeseitige Wartestellen für Schiffe mit Gegenverkehr vor der Einfahrt vom Geierswalder und Partwitzer See sowie zwei Kurzwartestellen beidseitig vor dem Brückenbauwerk zu errichten. Mit der Bauausführung durch die LMBV wurde die ARGE „Barbara-Kanal“, bestehend aus den Firmen Reinhold Meister Wasserbau GmbH / Hagn Umwelttechnik GmbH / Felbermayr Bau GmbH & Co.KG, beauftragt.

Ende September sollen die Arbeiten abgeschlossen werden. Der Barbara-Kanal verbindet Partwitzer See und Geierswalder See. Finanziert werden die Arbeiten durch den Freistaat Sachsen aus Steuergeld. Das geschieht auf Grundlage des von den sächsischen Landtagsabgeordneten beschlossenen Haushaltes als Maßnahme im Verwaltungsabkommen Braunkohlesanierung.