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| 01:18 Uhr

Lausitzer Seen und Überleiter haben Namenstaufe hinter sich

Senftenberg.. Im Nachbarland Sachsen sind der Geierswalder See und der Partwitzer See schon lange in aller Munde. Im brandenburgischen Teil des neuen Lausitzer Seenlandes war hingegen bis vor wenigen Monaten in Anlehnung an die alten Tagebaunamen oft noch vom Koschener oder Skadoer See die Rede. Oliver Sobe


Vorbei der Wirrwarr: Bei zwei Nein-Stimmen und einer Enthaltung haben sich die Senftenberger Stadtverordneten in dieser Woche der sächsischen Variante „gebeugt“ und die geografischen Turbulenzen an der Seenkette endgültig ausgemerzt. Neben der offiziellen Benennung der Geierswalder (ehemals Restloch Koschen) und Partwitzer Fluten (einst das Restloch Skado) standen auch die Namen der geplanten schiffbaren Überleiter auf der Tagesordnung des Kreisstadtparlaments.
So schwappt zwischen Geierswalder und Sedlitzer See künftig der Sornoer Kanal. Die Verbindung zwischen Partwitzer und Sedlitzer See schafft voraussichtlich ab Mitte des nächsten Jahres der Rosendorfer Kanal. Bis dahin will die LMBV für je zwei Millionen Euro den Ausbau beider Überleiter geschafft haben. Der erste Spatenstich für Kanäle, Brücken und Wehre ist am Dienstag bei Kleinkoschen vorgesehen (die RUNDSCHAU berichtete).