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Lausitzer helfen in der Ukraine

Senftenberg. Eine Spende in Höhe von 2000 Euro ist aus der Lausitz in die Ukraine gesendet worden. Das teilt Klinikum-Sprecherin Daniela Graß mit. Kathleen Weser

Mitte April hatte der Landtagsabgeordnete Ingo Senftleben (CDU) angesichts der prekären Bedingungen in der Ukraine, unter denen die Einwohner und Geflüchteten leben müssen, zur Spendenaktion aufgerufen. Das Klinikum Niederlausitz und das Gesundheitszentrum Niederlausitz haben sich beteiligt. Mit Tausenden Kilogramm Hilfsmitteln aus Sachsen sei auch der Scheck des Klinikums von Radeberg aus ins ferne Ivano-Frankivsk in die Ukraine gebracht worden. "Dank der Unterstützung konnten sich Kinder über Spielzeuge und Süßes freuen. Materiell ungesicherte Familien bekamen Hilfe bei Kleidung und Nahrung. Versehrte und Invaliden erhielten das erste Mal unentgeltlich Hilfsmittel wie Rollstühle", schildert die Klinikum-Sprecherin weiter.

Der Bürgerkrieg im Osten der Ukraine habe schon über zwei Millionen Menschen aus ihrer Heimat vertrieben. Mehr als eine halbe Million Kinder seien direkt mit ihren Familien betroffen.