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Lausitzer Flitzer ist startklar

Die Piloten des Lausitzer Gefährts sind bereit.
Die Piloten des Lausitzer Gefährts sind bereit. FOTO: Christin Faulstich
Senftenberg/London. Die Lausitzer Studenten, die heute in London ins größte Energieeffizienz-Rennen Europas mit alternativ angetriebenen Gefährten starten, sind bereit. Das bestätigt Team-Sprecherin Christin Faulstich. Kathleen Weser

Für die Crew heißt es: früh aufstehen. Um 5.30 Uhr war das Batterie betriebene Fahrzeug, die Bat-Lady 2.0, am Dienstag für die technische Abnahme vorbereitet worden. "Wir konnten uns pünktlich dafür anstellen", erklärt Christin Faulstich. "Bereits 13 Uhr standen wir in der Reihe und warteten, dass die Inspekteure ihre Arbeit aufnehmen", erzählt sie weiter.

Aber auch andere Teams waren früh dran. Geschlagene drei Stunden Geduld sind den Lausitzer Studenten abverlangt worden. "In der Zeit war erst ein Team in unserer Starterklasse durch die technische Abnahme gekommen", berichtet sie.

Besonders nervenaufreibend sei der Bremstest. "Da hier Fahrerin Anastasia Skifov die Bremse lösen und das Fahrzeug auf einer Schräge wieder zum Stillstand bringen muss, ist das eine hohe Hürde", sagt Christin Faulstich. "Unsere Ingenieure haben sehr gute Arbeit geleistet. Ohne Probleme absolvierten wir diese Station", berichtet sie glücklich.

Für die Fahrer sei auch der Aussteigetest aufregend. Denn innerhalb von strammen zehn Sekunden muss das Gefährt verlassen sein. "Anastasia Skifov hat das in bravourösen 8,32 Sekunden geschafft. Und Ersatzfahrer Niklas Richter war mit 7,31 Sekunden noch schneller", teilt sie stolz mit. Niklas springt für Stamm-Fahrerin Vanessa Schmidt ein, der die Gesundheit einen Strich durch den Plan London gemacht hatte.

Nach zwei Stunden hatten die Lausitzer die letzte Station der strengen technischen Abnahme absolviert. Erfolgreich. "Damit haben wir diese Herausforderung in diesem Jahr problemlos gemeistert", bestätigt Christin Faulstich. Das Team konnte beruhigt auf die erste Testfahrt angehen. Noch standen keine Überstunden an. Aber der Wettbewerb an sich startet erst. Die heimischen Starter setzen auch darauf, dass die Lausitzer daheim kräftig die Daumen drücken. Beim Shell Eco-Marathon müssen die Fahrzeuge eine bestimmte Distanz mit möglichst wenig Kraftstoff zurücklegen.