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| 18:14 Uhr

Skater zufrieden mit neuer Strecke
Lausitzer Bladenight startet in neue Saison

Für Carolin Halke aus Cottbus (links) ist die Lausitzer Bladenight wieder ein Neueinstieg ins Skaten. Unterstützt wird sie von ihren Senftenberger Freundinnen Lea Jenkel und Julia Hauck (rechts).
Für Carolin Halke aus Cottbus (links) ist die Lausitzer Bladenight wieder ein Neueinstieg ins Skaten. Unterstützt wird sie von ihren Senftenberger Freundinnen Lea Jenkel und Julia Hauck (rechts). FOTO: Aswendt Peter / PETER ASWENDT
Klettwitz. Der Lausitzring ist auch in diesem Jahr für Skater und Radfahrer geöffnet. Von Peter Aswendt

„Das Parken ist ein wenig umständlich“, stellt Doreen Krabbes aus Senftenberg fest, die mit Tochter Jordan und Freundin mit Kindern den Auftakt der diesjährigen Lausitzer-Bladenight-Veranstaltungen besucht. Gemeint hat sie damit den neuen Einstieg ins Skategeschehenen am Turn 2 des Lausitzrings. Mit dem Verkauf des Lausitzrings an die Dekra waren viele Fragen zu den Veranstaltungen offen. Der Geschäftsführer des Dekra-Testcenters Volker Noeske stellte klar: „Es müssen bestimmte Bedingungen eingehalten werden, aber wenn es Veranstalter gibt, werden wir den Lausitzring öffnen.“ Das nahmen sich die Veranstalter der Lausitzer Bladenight, der Vital Gesundheitsclub und der Sportspoint in Senftenberg, zu Herzen und haben den Skaterfans in diesem Jahr, mit sieben Terminen im Juni und Juli die Möglichkeit zum unbeschwerten Freizeitsport geboten.

„Einige Änderungen mussten wir in Kauf nehmen“, weiß aber Sportspoint-Chef Jens Weser zu berichten. Im Einzelnen bedeutet das, dass die Termine jetzt alle auf einen Freitag fallen. Die Strecke kann dann zwischen 19 und 21 Uhr befahren werden. „Die Änderung des Veranstaltungstages hat sich durch die Nutzung des Lausitzringes durch die Dekra ergeben“, berichtet Jens Weser. „Freitags sind alle relevanten Tests, die einen Sicherheitsstatus haben, vorbei, und wir müssen keine Einschränkungen hinnehmen“, erläutert er den Terminwechsel.

Für die drei Skaterfreundinnen Manja Schätzel, Nancy Koalick (beide aus Ruhland) und Linda Pradel aus Schwarzheide hat der neue Wochentag aber einen gewissen Charme: „Wir finden das richtig gut, denn am Samstag können wir ausschlafen, das heißt, bis zum Ende richtig Gas geben“, freuen sich die drei jungen Skaterinnen. Auch, dass die Richtung, in der die Grand-Prix-Strecke befahren wird und es öfter bergauf geht, stört sie nicht.

Neu sind auch die Zufahrt und die Parkmöglichkeit. Das Fahrerlager und die Boxengasse können nicht mehr genutzt werden. „Wir dürfen nur noch die Einfahrt über den Ort Hörlitz nutzen, denn die Einfahrt am Abzweig Meuro bleibt gesperrt“, sagt Mitorganisator Jan Przybilski. Eigens dafür wird der Sperrzaun, der sonst diese Einfahrt blockiert, am Veranstaltungstag geöffnet. Dann geht es für die Teilnehmer zum hinteren Ende des Triovals. Der sogenannte „Turn 2“, also die zweite Kurve des Ovals, ist so der Dreh- und Angelpunkt für die Skater und Radfahrer.

 Julia Henkel und Lea Jenkel aus Senftenberg ist es eigentlich egal, von wo aus sie starten: „Wir finden es einfach nur cool, dass wir ungestört skaten können“, freuen sich die beiden. Mit im Schlepptau haben sie ihre Freundin Carolin Halke aus Cottbus: „Ich bin lange nicht auf Rollen unterwegs gewesen, da ist so eine Strecke genau das Richtige, um wieder fit zu werden“, lacht sie.

Trotz aller Änderungen kamen jetzt über 250 Freizeitsportler zum Auftakt: „Wir sind sehr zufrieden über die Resonanz“, zeigt sich Jan Przybilski erfreut.