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| 15:12 Uhr

Lausitz-Spreewald als eine Energie-Region

Cottbus. Südbrandenburg soll als Energieregion Lausitz-Spreewald vermarktet werden.

Das hat der Cottbuser Oberbürgermeister Frank Szymanski zum Ende der Vorwoche nach einem Arbeitstreffen mit den Landräten aus den Kreisen Spree-Neiße, Oberspreewald-Lausitz, Elbe-Elster und Dahme-Spreewald in Cottbus erklärt.

Die Politiker haben sich darauf verständigt, touristische, wirtschaftliche, wissenschaftliche und infrastrukturelle Aktivitäten und Potenziale im Süden des Landes zu bündeln. Als Region könnten gemeinsame Interessen im Land, im Bund und in Europa mit größerem Gewicht vertreten werden, erklärte dazu der Cottbuser Oberbürgermeister Frank Szymanski (SPD) in Cottbus. "Wir werden dann stärker sein, als wir es einzeln sind", machte Spree-Neiße-Landrat Dieter Friese (SPD) die Zielrichtung deutlich.

GmbH bildenDie Landkreise Spree-Neiße, Oberspreewald-Lausitz, Dahme-Spreewald und Elbe-Elster sowie die Stadt Cottbus wollen dazu Anfang des kommenden Jahres eine GmbH mit Geschäftssitzen in Cottbus und Großräschen gründen. Partner aus Kammern und Verbänden seien willkommen. Denkbar wäre auch, Mitarbeiter der im Jahr 2010 auslaufenden Internationalen Bauausstellung "Fürst-Pückler-Land" ebenfalls mit in diese neue GmbH einzugliedern.

Kommunen überzeugenZunächst aber müssten die neu gewählten kommunalen Vertretungen von der Idee der Energieregion Lausitz-Spreewald überzeugt werden. Das Modell werde daher in den kommenden Wochen den Kreistagen und den Cottbuser Stadtverordneten vorgestellt. Alle vier Landkreise und die Stadt Cottbus werden gleichberechtigte Partner sein. Beschlüsse seien stets einstimmig zu fassen, betonte Friese.

Jeder Landkreis sowie die Stadt Cottbus würden je einen inhaltlichen Schwerpunkt bearbeiten. Nach dieser Idee sollen der Oberspreewald-Lausitzkreis für Tourismus/Neue Landschaften, Spree-Neiße für Wirtschaft, Cottbus für Wissenschaft/Forschung/Entwicklung, Elbe-Elster für Klimaschutz/Ländliche Entwicklung und Dahme-Spreewald für infrastrukturelle Entwicklung zuständig sein. red/SvD