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Lauchhammer ist auf dem Weg zu einer Glasfaserstadt

Lauchhammer. Der nächste Meilenstein beim Ausbau des Gigabit-Glasfasernetzes in dem Lauchhammeraner Ortsteil Kleinleipisch ist geschafft. In dieser Woche wurde das durch die B+F Beton- und Fertigteilgesellschaft mbH Lauchhammer gefertigte Gebäude für den Glasfaserknotenpunkt (POP) in der Schulstraße aufgebaut. red/mf

Der Bauherr, die LKG Lausitzer Kabelbetriebsgesellschaft mbH, ist damit ihrem Ziel, noch in diesem Jahr die ersten Kunden anschließen zu können, wieder einen Schritt näher gekommen, informiert Andreas Paul, Leiter Marketing und Vertrieb.

"Besonders freut mich, dass wir als Tiefbauspezialisten mit der B+F aus Lauchhammer und der Kranlogistik Lausitz wieder beweisen, wie gut regionale Zusammenarbeit funktioniert und was Lausitzer Unternehmen leisten können", stellt LKG-Geschäftsführer Bernd Nitzschner fest.

Die LKG errichtet in Kleinleipisch, wie schon in Grünewalde, ein reines Glasfasernetz, das als Gigabit-Netz die Anforderungen an die Breitbandversorgung für die nächsten Jahre zuverlässig erfüllen kann. Dazu wird jedes Haus mit eigenen Glasfasern versorgt, um Highspeed-Internet, Telefonie und sogar DVB-C Fernsehen möglich zu machen.

Daniel Niebuhr, Leiter operatives Geschäft, verrät: "Wir verlegen im Zuge des Straßenausbaus in Kleinleipisch ein Leerrohrsystem und bringen anschließend etwa 150 Kilometer Glasfaserkabel ein. Unsere Vision ist klar: Wir wollen Lauchhammer zu einer Glasfaserstadt machen."

Um dieses Ziel zu erreichen, hat die LKG im Sommer die Bauarbeiten an der L 60 genutzt, um eine Glasfasertrasse nach Kostebrau zu bauen. Auch in vielen Straßen von Lauchhammer sind Baufahrzeuge unterwegs.