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Lauchhammer investiert aus eigener Kraft weiter ins Hallenfreizeitbad

Lauchhammer. Die Stadt Lauchhammer schichtet die Finanzen um – und macht aus der Not eine Tugend. Denn der geplante Fördermittelfluss in den Haushalt ist teilweise gestoppt worden. Kathleen Weser

Deshalb müssen Investitionen in die Warteschleife gestellt werden. Die frei werdenden Eigenmittel der Stadt werden dafür zügig weiter in das Hallenfreizeitbad "Am Weinberg" investiert, das - zumindest derzeit - im Land Brandenburg überhaupt nicht förderfähig ist. Auch die Außenanlagen des Hauses, die im Sauna-Bereich attraktiver gestaltet werden sollen, muss die Stadt daher ganz aus eigener Kraft stemmen. Das bestätigt Bürgermeister Roland Pohlenz (parteilos), der sich über den frisch erteilten Segen der Abgeordneten für die amtliche Mittelumverfügung freut. 698 000 Euro werden neu verplant und vor allem verbaut. Das hat die Ratsrunde beschlossen.

In die Warteschleife rückt die Steinstraße im Stadtteil West, die erneuert werden soll. Für diese stellt das Land einen Zuschuss erst in der nächsten Förderscheibe des Stadtumbaus in Aussicht. Die Bergbausanierer kommen an der Ortrander Straße nur verzögert voran. Deshalb werden auch die Eigenmittel der Stadt für die Gestaltung des Umfeldes am Kuthteich vorerst wieder frei. Die Vorhaben hat die Stadt aber weiter auf dem Schirm, versichert der Bürgermeister.