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| 20:41 Uhr

48 Stunden-Aktion in Lauchhammer
Im Dauerregen für eine schönere Stadt im Einsatz

 Im Tiergehege im Schlosspark helfen Mitglieder des Vereines Pro Lauchhammer mit, eine Wasserleitung für zwei zwei Gehege zu verlegen.
Im Tiergehege im Schlosspark helfen Mitglieder des Vereines Pro Lauchhammer mit, eine Wasserleitung für zwei zwei Gehege zu verlegen. FOTO: Mirko Sattler
Lauchhammer. Bei der diesjährigen 48 Stunden-Aktion standen in Lauchhammer diesmal sogar 20 Projekte im Fokus. Von Mirko Sattler

Mit der stattlichen Anzahl von 20 Projekten hat sich die Stadt Lauchhammer am Wochenende an der „48 Stunden-Aktion“ der brandenburgischen Landjugend beteiligt. Das sind nochmal drei Projekte mehr als im Vorjahr mit 17 Maßnahmen. Damit ist die Kunstgussstadt in ganz Brandenburg die Stadt mit den meisten Einzelmaßnahmen.

Gartenarbeit, Frühjahrsputz, Reparatur- oder Reinigungsarbeiten an städtischen oder Vereinsobjekten standen am Freitag oder Sonnabend (oder an einem der kommenden Wochenenden) auf dem Programm. Der eiskalte Dauerregen am Samstagvormittag machte einigen Vorhaben einen Strich durch die Rechnung; Farbanstriche müssen nun zu einem anderen Zeitpunkt nachgeholt werden.

Aber es gab auch Hartgesottene, denen der Regen nichts anzuhaben schien. Vertreter der Landeskirchlichen Gemeinschaft Lauchhammer räumten auch bei Regen den Stadtwald in Lauchhammer-Ost zwischen Friedhof und Waldschule auf und trugen jede Menge Müll heraus. Im Tiergehege des Schlossparkes waren gut 15 Leute damit beschäftigt, eine neue Wasserleitung zu verlegen. „Seit der Aktion im letzten Jahr sind wird dabei, die sechs Großgehege im Schlosspark mit einem Wasseranschluss zu versehen. Damit hat dann das Wasserschleppen per Gießkanne ein Ende“, berichtet Tiergehege-Betreuer Kevin Theiler, der von Pro Lauchhammer und dem Verein Schlossensemble Mückenberg unterstützt wurde. „Trotz des Wetters haben unsere Vereinsmitglieder hier heute mit angepackt, damit das Vorhaben im Tiergehege abgeschlossen werden kann. Im letzten Jahr haben wir an der Waldschule in Ost mitgeholfen“, verriet der Vereinsvorsitzende von Pro Lauchhammer, Mirko Buhr. Derzeit hat das Tiergehege im Westen der Stadt etwa 20 Tiere, bestehend aus Dammwild, Ziegen und Schafen. In diesem Jahr sollen noch Hühner und Pfauen hinzukommen.

Im Ortsteil Kleinleipisch waren Mitglieder des Sportvereines SV Glückauf Kleinleipisch damit beschäftigt, einen Kabelgraben auszuheben und Erdkabel zu verlegen. „Unser Rodelberg und die Eisbahn sollen eine Flutlichtanlage bekommen“, erläutert Vorstandsvorsitzender Thomas Rother. Die Masten dafür hat der Verein schon organisiert.

 Im Tiergehege im Schlosspark helfen Mitglieder des Vereines Pro Lauchhammer mit, eine Wasserleitung für zwei zwei Gehege zu verlegen.
Im Tiergehege im Schlosspark helfen Mitglieder des Vereines Pro Lauchhammer mit, eine Wasserleitung für zwei zwei Gehege zu verlegen. FOTO: Mirko Sattler