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Lauchhammer auf dem Weg zur Glasfaserstadt

Verlegung des Glasfaserleerrohrs bei der Baumaßnahme L60 nach Kostebrau.
Verlegung des Glasfaserleerrohrs bei der Baumaßnahme L60 nach Kostebrau. FOTO: LKG mbH
Lauchhammer. Mit 200 Mbit/s durch das Internet surfen und Fernsehen im brillanten HD über eine Glasfaser sehen, für viele Lauchhammeraner ist das mittlerweile Realität. Die jüngsten Ergebnisse einer Studie im Auftrag des Landkreises OSL belegen es eindeutig, bereits 93,6 Prozent der Haushalte in Lauchhammer können heute mit mehr als 50 Mbit/s ins Internet gehen. dpa/dst

Möglich machen das die umfassenden Aktivitäten des regionalen Kabelnetzbetreibers LKG Lausitzer Kabelbetriebsgesellschaft mbH in Zusammenarbeit mit dem örtlichen Energieversorger und der Stadt Lauchhammer in den letzten Jahren. So sind in jüngster Zeit nicht nur Glasfasertrassen quer durch das Stadtgebiet verlegt worden, um das vorhandene Breitbandkabelnetz auf Bandbreiten bis zu 200 Mbit/s aufzurüsten, sondern in den Ortsteilen Grünewalde und Kleinleipisch wurden bzw. werden die Glasfasern durch die LKG gleich bis ins Haus verlegt. Um die Vision für Lauchhammer weiter umzusetzen, hat die LKG schon im Sommer 2016 die Bauarbeiten an der L60 genutzt, um auch hier eine Glasfasertrasse nach Kostebrau zu bauen.

Diese Glasfaseranschlüsse sind heute schon auf Gigabit ausgebaut, können also bis zu 1000 Mbit/s zum Kunden transportieren. Durch ein Technik-Upgrade kann dieses bei Bedarf sogar noch gesteigert werden. Hier zeigt sich die Überlegenheit eines Glasfaseranschlusses ganz deutlich, denn selbst bei der LWL-Aufrüstung eines alten Telefon-Kabelverzweigers ist dieser mit 50 bzw. 100 Mbit/s schon an die Grenze seiner Leistungsfähigkeit angekommen.