„Für dieses Verfahren haben wir einen Kanal betoniert, in dem ein Gebläse einen Luftstrom erzeugt. Dieser gelangt dann in die Gitterboxen mit dem Holz“, erklärt Frank Domin das Procedere. Zur Auswahl stünden jeweils zwei Boxen zu 0,8 und 1,3 Raummetern. Der Prozess dauere etwa vier Wochen, bei sehr feuchtem Holz auch schon mal anderthalb Monate.

Rund 20 000 Euro habe das Unternehmen dafür investiert.

Das notwendige Holz werde aus dem firmeneigenen Wald sowie aus den Baumbeständen von Mitgliedern der Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) „Am Senftenberger See“ bezogen. „Auch andere Waldbesitzer können ihr Holz zu uns bringen oder wir holen es selbst ab“, sagt Domin.

Aufspaltung mit der Axt

Das Verfahren bewähre sich vor allem bei Eichen-, Robinien- und Birkenholz. Auch die heimische Kiefer könne verarbeitet werden. Die Aufspaltung des Holzes erfolgt laut Frank Domin bislang noch manuell auf dem Hof des Unternehmens. Mittelfristig solle diese Tätigkeit automatisiert werden.

Die Nachfrage nach dem Kaminholz schätzt Frank Domin als gut ein. Viele Leute in der Region hätten sich wegen der schwankenden Öl- und Gaspreise Zweitfeuerungsanlagen für Holz zugelegt. „Auch haben immer mehr Menschen Wohnzimmerkamine“, weiß der Diplom-Landwirt.

Er beziffert den Einführungspreis für einen Raummeter getrocknetes Laubholz auf 55 Euro. Kiefer solle etwas günstiger erhältlich sein.

Energie wird gespart

Darüber hinaus leiste das Peickwitzer Unternehmen mit dieser Technik einen Beitrag zum Erhalt regionaler Stoffkreisläufe. So würden in Peickwitz die Energie für die teilweise sehr weiten Anfahrtswege von Kaminholz in die Baumärkte der Region gespart. „Das nützt der Umwelt und schont den Geldbeutel“, resümiert Frank Domin. Weitere Informationen gibt es unter www.landwirt-domin.de.