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Landrat: Ein Weiter so wie bisher darf es nicht geben

Senftenberg. Siegurd Heinze (parteilos), Landrat des Oberspreewald-Lausitz-Kreises, rechnet mit einer erheblichen Veränderung im Parteiengefüge, was so deutlich nicht zu erwarten gewesen sei. "Zwar deuteten sich Veränderungen, vor allem zugunsten der AfD, im Vorab an, jedoch mit den jetzt festgestellten Veränderungen kommt dies einem politischen Paukenschlag gleich", teilt er mit. Jan Augustin

Nach der Bundestagswahl 2017 sei aber vor der Kommunalwahl im Mai 2019 und Landtagswahl im September 2019. "Die politischen Parteien in Brandenburg auf Landes- und Kommunalebene müssen sich ernsthaft darüber Gedanken machen, welche Zielstellungen gesteckt werden und wie man diese mit welchen Mitteln und welchen Personen im Interesse der Wähler und der Bürger erreichen will. Ein ‚Weiter so wie bisher' kann und darf es nicht geben", sagt Heinze.

Unterdessen loben Siegurd Heinze und der Beauftragte des Kreiswahlleiters für die Organisation der Briefwahl, Klaus Molitor, die Arbeit der ehrenamtlichen Wahlhelfer sowie den technischen Hilfskräften im Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Allein aus den Reihen der Kreisverwaltung OSL waren am Sonntag 98 ehrenamtliche Wahlhelfer sowie technische Mitarbeiter im Einsatz. Hinzu kommen Hunderte Helfer in den Wahllokalen der Kommunen. "Der reibungslose, sorgfältige und erfolgreiche Ablauf von Wahlen hängt zu einem Großteil vom Einsatz der zahlreichen ehrenamtlichen Helfer ab. Sie waren dazu bereit, hierfür ihre Freizeit zu opfern und haben in erheblichem Maße dazu beigetragen, dass die Wahlergebnisse am Sonntag ordnungsgemäß und zügig ermittelt werden konnten. Ihnen gilt mein besonderer Dank", sagt Siegurd Heinze.