Das hat Baudezernent Olaf Lalk bestätigt. Bis Mitte April sollen die Ergebnisse vorliegen.

Zwischen 22 bis 6 Uhr sollen die Lkw von der B 169 verbannt werden, um die Anwohner vor dem massiven Lärm zu schützen. Die Interessengemeinschaft Bundesstraße 169 hatte wegen der Lärm- und Abgasbelastung an der Straße von der Ortsdurchfahrt Klein Oßnig bis nach Allmosen im Herbst des vergangenen Jahres erneut mobilgemacht. Gemeinsam mit dem Landkreis Oberspreewald-Lausitz und der Stadt Cottbus wird auch ein Verkehrslenkungskonzept zur Lärmminderung erarbeitet. Der Baudezernent des Spree-Neiße-Kreises erklärt zudem, dass erwogen werde, die Brandenburgische-Technische Universität Cottbus - Senftenberg in das Erstellen des Konzeptes einzubeziehen.

Seit Einführung der Maut im Jahr 2005 ist der Schwerlastverkehr auf der B 169 zwischen Drebkau und Allmosen um 74 Prozent gestiegen. Zu diesem Ergebnis kam der Landesbetrieb Straßenwesen in Vorbereitung zur Lärmaktionsplanung für Großräschen. Demnach wurden im Jahr 2005 innerhalb von 24 Stunden 962 Fahrzeuge im Schwerlastverkehr gezählt (2010: 1670 Fahrzeuge).