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Geruchsbelästigung
Labor untersucht Gülle-Gemisch aus Lauchhammer-West

Lauchhammer. Nach den Geruchsbelästigungen, die von einem landwirtschaftlich betriebenen Feld in Lauchhammer-West ausgegangen waren, hat das Landeslabor in Potsdam eine Probe des Gülle-Melasse-Gemisches untersucht. Nun liegen die Ergebnisse vor.

Das bestätigt Landkreis-Sprecher Stephan Hornak. „Es sind keine Auffälligkeiten feststellbar. Die Nährstoffgehalte von Stickstoff, Phosphor, Kalium und Magnesium sind als übliche Gehalte für Rindergülle einzustufen“, erläutert Hornak. Die Schadstoffgrenzwerte seien eingehalten worden. Woher der intensive Geruch während der Ausbringung und Tage danach stammen könnte, habe durch die Analyse nicht abschließend geklärt werden können. Etliche Anwohner hatten im August über eine Geruchsbelästigung mit schlaflosen Nächten, Übelkeit, Erbrechen und Kopfschmerzen geklagt. Auch der hiesige Landwirt sprach von einem „bestialischen Gestank“, der von seinem Feld ausging. Er vermutete, dass die bestandseigene Gülle gepaart mit Molke der Grund für den Geruch war.

(jag)