Sie hatte das Problem bereits in der jüngsten Sitzung des Zweckverbands “Elstertal„ angesprochen. “Der Flutungszeitrum wurde nach hinten verschoben, es gibt Probleme mit der Flächennutzung - für Investoren ist das zum Verzweifeln, weil sie nicht wissen, wann sie anfangen können„, sagte sie den rund 35 anwesenden Vertretern von Kommunen und Landkreis sowie Unternehmern. Den in der Projektentwicklung tätigen Armin Dünnbier wundert das hiesige Problem nicht: “Leipzig hat ganz andere Rahmenbedingungen. Abgesehen vom Ballungsraum gibt es dort eine anders ausgerichtete Politik und mehr gewachsene Böden.„ Das Lausitzer Seenland müsse versuchen, unter den hier gegebenen Bedingungen Tourismus zu etablieren und Kommunen sowie Politik “unter einen Hut zu kriegen. Engagierte Investoren würden viel mehr Stimmen von Kommunen und Landkreis brauchen, “um hier etwas vorwärtszubringen„, meinte Armin Dünnbier.

Reimann-Wettbewerb startet am 17. August

Brigitte Reimann hat nicht nur mit ihren literarischen Werken das Bild Hoyerswerdas geprägt, sondern sich auch bei Politikern leidenschaftlich für ihre Stadt eingesetzt, in der sie von 1960 bis 1968 zuhause war. Ihre Gedanken und Ansprüche an die Synthese von Nützlichem und Schönem in einer Stadt als Lebensraum sind aktuell geblieben; ja, aktueller als je zuvor. Darum sind junge Leute einmal mehr aufgerufen, unter den Leitgedanken von Reimann-Zitaten ihre künstlerische Sicht auf Hoyerswerda heute und morgen darzutun.

Oberbürgermeister Stefan Skora eröffnet am 17. August um 14 Uhr im Schloss den 2. Brigitte-Reimann-Wettbewerb für junge Leute. Auf die Altersgruppen 14-16/ 17-20 Jahre warten dabei vier Themenkreise: Schreiben einer Geschichte in der Stadt, eines literarischen Brigitte-Reimann-Porträts, einer Geschichte oder eines Gedichts über Licht, Schatten, Wärme und Wasser in der Stadt sowie die literarisch-bildnerische Gestaltung der Ansicht eines Neustadt-Hauses.